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Geldmenge und Waarenpreise. 113
reiimarkt (nach dem Verhällniss von Vorrath und Be
darf) die Hede sein. Vielmehr muss der Werth des
Geldes immer schon gegeben sein, bevor das Geld
auf dem Waarenmarkte erscheint, d. h. als Umsatz
mittel den Waaren gegenübertritt, oder bevor das
Spiel von Nachfrage und Angebot beginnt, durch wel
ches der Preis jeder einzelnen Waare bestimmt wird.
\\ ohl wird für jede Waare ein bestimmter Preis ge
boten und ein bestimmter Preis gefordert, aber die
Höhe des Preises, der für eine Waare geboten resp. ge
fordert wird, steht mit der Menge des vorhandenen oder
im Umlauf befindlichen (Feldes oder mit dem Verhält-
niss zwischen dieser Menge und dem Bedarf an Geld,
nicht in dem allergeringsten, wenigstens unmittelbaren
oder nothwendigen, Zusammenhänge, ausser in dem um
gekehrten Sinne, dass die Menge des im Umlauf befind
lichen Geldes, oder zunächst der Bedarf an Geld, sich
mit nach den Preisen richtet, nicht aber die Preise
durch die Menge des Geldes bestimmt werden Also
eine Verwechselung von Ursache und Wirkung.
chase; but though its price rose 10 or 20 if no wore were
bought than before, it would not, / apprehend, be admissible to say,
that the variation in the price of the commodity was caused by the
increased demand for it.**
57) So bemerkt auch schon Wilson, Capital, Currency,