Full text: Die Theorie des Geldes

Geldmenge und Waarenpretse. 131 
die Menge nur des im Umlauf befindlichen Geldes 
üdei der Münze, im Sinne der Landeswährung (cur 
rency), welche in dieser Weise einen Einfluss auf den 
Werlh des Geldes in dem betreffenden Lande ausübl, 
während die hergebrachte Theorie gerade umgekehrt 
ausdrückheh nur der Menge des „im Umlauf befind- 
hehen“ Geldes, mit Ausschluss der sog. „hoards“ (weil 
nur die Menge des im Umlauf befindlichen Geldes „mit 
den Waaren in Conlukt komme“), einen Einfluss auf 
den Werth des Geldes in jedem Lande zusehreibt 
leinci ist es auch niclit der Stand der Waaren preise, 
67) Vgl. z. B. schon D. Hume, und J. St. Mill p. 301 : 
,.»/owÿ Aoorderf does ml ml «n prices." Vgl. auch p. 401-404^ 
ferner Tooke, Geschichte der Preise I. 663—667. u. II. 267 ff 
I)ie Bezeichnung „hoards", oder, wie A. Wagner in einem An 
fluge von Komantik übersetzt, „Horte", wird von den englischen 
Theoretikern für alle. Geld oder Gold und Silber gebraucht, wel- 
ehe. jeweilen über den Bedarf zu Zahlungen im Inlande liinau. 
Torrathig gehalten wird, sei es von Seiten der Privaten oder 
““““t mk diese Bezeichnung eine höchst un- 
IC e zu sein. Denn eine eigentliche Schatzbildung oder 
ystemabsche Anhäufung oder Aufspeicherung von Geld oder 
m Bedarf hinaus, gewissermassen in’s 
aue mein, um des blossen Besitzes willen, oder, wie sich 
ausdrückt, zu dem „abstracten“ Zweck, „um jeder- 
Bedarfs über Kaufkraft verfügen zu können“ 
sw ^ ' agner, Beiträge zur Lehre von den Banken pp. 44 
» > H, und Geld- und Credittheorie etc. pp. 94—103) war 
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