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Capitel V.
siens zunächst, immer nur auf die Preise der Import-
11 nd Exportartikel, nicht auf die Preise der Waarcn
überhaupt oder im Allgemeinen. Nur wenn sich der
Ueberfluss oder Mangel an Geld oder Edelmetall nicht
mehr blos auf ein einzelnes Land beschränkt, sondern
vielmehr eine ganz allgemeine Erscheinung ist und sich
daher auch nicht mehr einfach im Wege des Exports
oder Imports ausgleichen lässt, kann von einer Wirkung
auf den allgemeinen Stand der Waarenpreise die
Rede sein. Aber auch in diesem Falle geht die Ver
änderung zunächst immer nur von dem Weltmärkte,
wo die Münze nicht nur als Geld sondern auch als
Waare anderen Waaren gegenübertritt, aus und pflanzt
sich erst von da allmählig oder successive auch in
das Innere der Länder fort, d. h. zuerst sind es auch
in diesem Falle immer nur die Import- und Export
artikel, und nächst diesen diejenigen Artikel, deren Preis,
Bedarf oder Gestehungskosten mit dem Preis, Bedarf
oder den Gestehungskosten der Import- oder Ex¡)ort-
artikel in irgend einem mittelbaren oder unmittelbaren
statullheil der vermehrten Kosten aller Einfuhrge^enstände bildete,
und dergestalt mittelbar oder unmittelbar den Preis vieler eigenen Er
zeugnisse berührtc*‘. — ,,Daneben liegt es in der allgemeinen Ten
denz eines Fallens (NH. wiederum englische Nolirung!) der ITcch-
selkurse, dass die Preise von .Ausfuhrartikeln in die Höhe gehen.**