Geld und Waare.
5
im Austausch für seine Waaren anzunehmen bereit ist,
diese „allgemeine“ oder „allgemein beliebte“ Waare —
ist das Geld 2).
2) Vgl. Turgot a. a. O.: ,,Toute marchandise a les deux pro
priétés essentielles de la monnaie, de mesurer, et de représenter toute
valeur, et dans ce sens, toute marchandise est monnaie. Récipro
quement toute monnaie est essentiellement marchandise.'*
J. B. Say, Traité d’economie politique. Tome I. Paris 1803.
p. 417: ,,Celte marchandise est la monnaie.**
M® Culloch, Treat, on Metall, and paper money and banks.
Edinb. & London 1858 p. 1—4.
J. St. Mill, Principl. of pol. econ. (people’s edition) London
1865. p. 374: ,,The introduction of money is a mere ad
dition of one more co nitno di ty.**
Courcelle-Seneuil, Traité des operations de banque.
IV ed. Paris 1864: ,,Cette marchandise, dont sa fonction est
de servir d'intermédiaire et d'instrument aux échanges, s'appelle
monnaie.**
Roscher, Syst. I. (11. Aufl.) Bd. IL Ch. 3. § 116. Anm.:
,,l)ie falschen Definitionen von Geld lassen sich in zwei liaupt-
gruppen theilen: solche, die es für mehr, und solche, die es für
weniger halten, als eine IVa are,**
^Vagner, Art. Münz wesen in Bluntschlis und Braters
Staatswörterbuch B. VII p. 65 ff. : „/Hs dann die H aare, welche
man als I reismaass und Tauschäquivalent zu benutzen begonnen,
immer allgemeiner zu diesen Zwecken gebraucht zu werden pflegte,
war das (weld da. — Die hinführung des Geldes hat somit zweierlei
bewirkt, nämlich die Substitution der Preisbestimmung in einer
H aare, dem Gelde, statt der in allen, und die Zerlegung des einen
'Iauschactes m zwei gesonderte, die Hingabe von H’aare gegen Geld
und von Geld gegen fVaare, oder den sog. Verkauf und Kauf,