Full text: Die Theorie des Geldes

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Geldmenge und Waarenpreise. 
also dahrlelinsweise, und bewege sieh daher stets 
innerhalb der Grenzen eines bestimmten Bedarfs oder 
ausdrücklichen Begehrs von Seiten des Publikums, wäh 
rend dagegen das Staatspapiergeld im Wege der Ver 
ausgabung oder mittelst Zahlungen in den Um 
lauf gelange und die Quantität desselben daher- ganz 
von dei \V ill kür oder dem Belieben des Emittenten 
abhänge. ferner finde bei den Banknoten, eben in 
folge der nur dalirlehnsweisen Emission, eine regel 
mässige und in kurzen Perioden wiederkebrende Bück- 
strömung der Nuten zum Emittenten statt, wodurch 
jede überflüssige Note sofort wieder aus dem Umlaut 
verschwinde, während dagegen beim Staatspapiergeld 
die einmal emittirte Quantität definitiv im Umlauf ver 
bleibe^**). 
74) Vgl. Tooke u. Newmarch, Geschichte der Preise, 
I. p. 634—663. 
J. Wilson, Capital, Currency and Banking, p. 79. 80. 
A. \\ agner, Art. Banknote in Rentsch Handwörterbuch: 
Nolenemission geht eine Saehfrage nach tien Solen, also 
etn entsprechender Bedarf des rer kehr s voran. Die Vapiergeld- 
(lasg&l/e erfolgt ganz ohne Bücksicht aaf einen solchen Bedarf und 
bildet allerdings von vorneherein jedesmal ihrerseits eine Sachfrage 
nach n aaren and Leistungen. Deshalb kann wohl von einer Zu 
vielausgabe, einer Ueberschwemtnung mit Papiergeld, nicht aber mit 
Banknoten die Bede sein.*‘ 
Die obige Theorie findet sich übrigens auch schon bei J.
	        
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