Bedarf an Geld.
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oder deren Messbarkeit wenigstens nicht schon von
vornherein und unter allen Umständen ausgeschlossen ist.
In dem einen Lande ist vielleicht der Gesammtbetrag
der überhaupt, d. h. z. B. im Laufe eines ganzen
Jahres, zu eifectuirenden Zahlungen sehr viel kleiner,
aber der Gesammtbetrag der auf einmal auszuführenden
Zahlungen doch zu Zeiten oder in bestimmten Momenten
des Jahres bei weitem grösser als in einem anderen.
In diesem Falle braucht das erstere Land wenigstens
in den betreffenden Zeitpunkten ohne Zweifel
mehr Geld als das letztere; denn nicht allein auf den
Betrag der Zahlungen, sondern, wie gesagt, auch auf
den Zeitpunkt ihrer Ausführung, d. h. den Fälligkeitstermin
der Zahlungsverbindlichkeiten, kommt es
an. Wenn die Zahlungen nebeneinander fallen, ist
mehr Geld erforderlich, als wenn sie hintereinander erfolgen.
Es ist also wohl die grössere oder geringere
Vertheilung oder Concentration der Zahlungen auf ein-Platz
auf den anderen auf dem Londoner Platze, in Lombardßtreet,
zur Ausführung gelangt, weiss man an der Hand der
hankstatistik nicht nur, in welchen Zeitpunkten oder Tagen des
Jahres, oder Vierteljahres, des Monates und der Woche die Zahlungen
am beträchtlichsten sind, sondern auch wie gross sie
praeter propter an jedem dieser Hauptzahlungstermine zu sein
pflegen, und danach können sich dann die Banken mit der nöthigen
Quantität an Münze resp, Noten versehen.