Full text : Die Theorie des Geldes

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Bedarf  an  Geld.
tibien  Banknote,  in  dem  Credit,  d.  h.  in  einer  Forderung
oder  Zahlun^sverbindlichkeit^^)  sondern  nur  in  dem
Zwangskurs,  d.  h.  der  Eigenschaft  des  „gesetzlichen“
Zahlmittels,  kraft  deren  jedermann  dasselbe  ohne  Weiteres ­
  an  Stelle  des  Metallgeldes  in  Zahlung  anzunehmen ­
  verpflichtet  ist  (oder  möglicherweise  auch  in  der
blossen  Verbindlichkeit  des  Emittenten  zur  Rücknahme
desselben  an  Zahlungsstatt,  Annahme  an  den  Staatskassen, ­
  sog.  „Steuerfundation“).  Und  es  ist  das  unbestreitbar ­
  ein  Unterschied  von  grosser  praktischer  Tragweite,  da
der  Umstand,  dass  das  inconvertible  Papiergeld  nicht
wie  die  convertible  Banknote  auf  Grund  eines  einfachen
Forderungsrechtes  im  Fall  des  Bedarfs  gegen  Metallgeld ­
  umgewechselt  werden  kann,  dasselbe  der  Gefahr
einer  Entweiihung  (Depretiation)  im  Verhältniss  zur
Münze  aussetzt,  vor  welcher  Entwerthung  die  convertible ­
  Note  geschützt  ist.  Nichtsdestoweniger  steht  aber
das  inconvertible  Papiergeld  doch  seiner  Funktion  oder

30)  Daher  es  auch  ganz  verkehrt  ist,  wenn  man  das  inconvertible ­
  Papiergeld,  wie  das  noch  immer  geschieht,  als  Schuldverschreibung ­
  ansieht,  oder,  wie  es  selbst  A.  Wagner  noch  thut
(Die  russ.  Papierwähr.,  p.  86.  87.  91,  93  und  Beiträge  zur  Lehre
von  den  Banken,  p.  89)  die  Depretiation  des  inconvertiblen  Staatspapiergeldes ­
  mit  dem  erschütterten  Staatscredit  in  unmittelbare
Verbindung  bringt.
            
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