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Geld und Kapital.
giin«' von Gütern oder Waaren aus Händen, die weniger
Werth darauf legen und daher einen niedrigeren
Preis dafür fordern, in Hände, die mehr Werth darauf
legen und daher einen höheren Preis dafür zu bezahlen
hei eit sind, ohne dass mit dieser Besitz Übertragung
auch nur immer ein Transport verbunden zu sein
braucht, gesehweige denn irgend ein Act der „Produktion“,
— und für den es doch nichtsdestoweniger
ganz ebenso gut einen Bedarf an Kapital giebt, wie für
jeden anderen Erwerbszweig ^®).
Vielmehr ist es nur die Grösse des Werthbe-Irags,
über welchen man, sei es in welcher Gestalt
immer, verfügt, und die durch diese Grösse bedingte
wirthschaftliche Kraft oder allgemeine
36) Man hat allerdings auch den Handel als eine Art von
„Produktion“ hinzustellen versucht. Indess thut man damit doch
offenbar dem Begriff „Produktion“ Zwang an. Ohne Zweifel bereichert
auch der Handel die Gesellschaft, so gut wie es die
Industrie und die Landwirthschaft thut. Aber nicht alle Bereicherung
beruht eben immer nothwendig auf einem Akte der Produktion
oder auch nur auf einem Akte der Technik. Vielmehr
kann auch ein blosser Besitzwechsel eine Bereicherung
bewirken, wenn eben der Werth der betreffenden Sache ein ungleicher
ist für verschiedene Personen (resp. Plätze, Länder oder
Zeiten); denn schliesslich ist es doch immer nur der Werth des
Besitzes, auf welchem aller Reichthum beruht.