Full text: Die Theorie des Geldes

Geld und Kapital. . 79 
und wieder verkauft werden kann und dass der Werth 
jeder Waare messbar ist durch den Preis — als etwas 
der Gestalt nach wandelbares und nur der 
Grösse nach constantes dar^«). 
depends not on the quantity of specie, but on particular manners 
and customs, udiich make the specie gather into separate sums or 
masses of considera b le value.*' 
38) km erinnert das an das „Gesetz der Erhaltung der 
Kraft in der Natur; nur dass dem Begriff Kapital selbstver 
ständigerweise kein Naturgesetz sondern nur ein Gebot des wirtli- 
schaftlichen Interesses oder l’rincip des wirthschaftlichen Handelns 
zu Grunde liegt. 
Was oben im Text über den Begriff Kapital gesagt wurde, 
gilt in gleicher Weise auch von den Begriffen Kosten und 
Ertrag, Gewinn und Verlust, Vermögen und Einkom 
men. Denn alle diese Begriffe entstammen der Geldwirthschaft 
oder fussen auf der Thatsache, dass der Ausgangspunkt und das 
Ziel aller Erwerbsthätigkeit oder jeder wirthschaftlichen Unterneh 
mung nicht sowohl die Verfügung über bestimmte Güter als viel 
mehr die Verfügung über bestimmte Werthbeträge ist, gleich 
viel in welcher Gestalt sich diese Werthbeträge jeweilen oder 
momentan befinden mögen. Weder die Merkantilisten, welche 
Geld und Geldeswerth verwechselten, noch auch Adam Smith 
und seine Nachfolger, die in den entgegengesetzten Fehler ver 
fallen sind und Werth und Waare verwechselt, oder gewissermas- 
sen die Geldwirthschaft vom Standpunkt der Naturalwirthschaft 
aus beurtheilt, haben, sind sich dieser fundamentalen Thatsache 
klar bewusst geworden, wie die bezüglichen Definitionen beweisen, 
denen man noch jetzt fort und fort in allen Lehrbüchern der 
politischen Ookonomie begeg^net.
	        
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