Full text : Die Theorie des Geldes

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Geld  und  Kapital.
immer  nur  gegen  Geld  veräussern  oder  umsetzen  (und
auch  dies  nicht  einmal  immer  und  unbedingt;  man
denke  z.  B.  nur  an  die  Gefahr  einer  Absatzstockung).
Ferner  beruht  hierauf  auch  die  Unterscheidung
zwischen  „stehend  angelegtem“  Kapital  (sog.  „Anlagekapital“) ­
  und  „umlaufend  angelegtem“  Kapital
(sog.  „Betriebskai)ital“),  eine  Unterscheidung,  die  mit  der
vorigen  nicht,  wie  dies  gewöhnlich  geschieht,  verwechselt ­
  werden  darf,  da  sie  nicht  sowohl  auf  den  jeweiligen ­
  Formzustand  des  Kapitals,  d.  h.  die  Gestalt
desselben  in  einem  bestimmten  Augenblick,  als  vielmehr ­
  auf  die  Erscheinungsweise  des  Kapitals  im  \  erlaufe ­
  des  ganzen  Prozesses  oder  auf  die  Art  und  Weise,
wie  dasselbe  einem  bestimmten  Erwerbszwecke  dient,
Bezug  hat.  Alle  Kapitalanlage  nämlich  beginnt  ihrer
Natur  nach  mit  einer  Verausgabung  von  Geld,  d.  h.
einer  Eingehung  von  ZahlungsVerbindlichkeiten  oder
einem  Ankauf  von  Gütern  oder  Waaren  ^  »).  Das  so

3^)  ^£[1*  W.  Stanley  Jevons,  The  Theory  of  pol.  economy
p.  234:  ,,//  is  quite  in  agreement  wit/i  the  ordinary  language  of
commercial  men  not  to  say,  that  a  factory,  or  dock,  or  railway,
or  ship  is  capital,  but  that  it  represents  so  much  capital
sunk  in  the  enterprise.  To  invest  capital  is  to  spend
money*^,  —.  ,,  Much  clearness  would  result  from  making
the  language  of  Economy  more  nearly  coincident  with
            
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