Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Elttes Kapitel. ; 
Existenzweise des Kapitals. Die Produktivkraft, die der Arbeiter 
als gesellschaftlicher Arbeiter entwickelt, ist daher Produktivkraft 
des Kapitals. Die gesellschaftliche Produktivkraift der Arbeit ent- 
ykelt sich unentgeltlich, sobald die Arbeiter unter bestimmte Be- 
ae ungen gestellt sind, und das Kapital stellt sie unter diese Be- 
gesungen. “Weil die gesellschaftliche Produktivkraft der Arbeit 
m Kapital nichts kostet, weil sie anderseits nicht von dem Arbeiter 
Miwickelt wird, bevor seine Arbeit selbst dem Kapital gehört, er- 
Scheint sie als Produktivkraft, die das Kapital von Natur besitzt, als 
le immanente Produktivkrait. 
4 Kolossal zeigt sich die Wirkung der einfachen Kooperation in 
© Riesenwerken der alten Asiaten, Aegypter, Etrusker usw. „Es 
pschah in vergangenen Zeiten, daß diese asiatischen Staaten nach 
ya reitung ihrer Zivil- und Militärausgaben sich im Besitz eines 
pererschusses von Lebensmitteln befanden, die sie für Werke der 
pt und des Nutzens verausgaben konnten. Ihr Kommando 
B Sr die Hände und Arme fast der ganzen nicht ackerbauenden 
ass lkerung und die ausschließliche Verfügung des Monarchen und 
MO Priesterschaft über jenen Ueberschuß boten ihnen die Mittel 
ia Errichtung jener mächtigen Monumente, womit sie das Land 
% üllten. ... In der Bewegung der kolossalen Statuen und der 
ner men Massen, deren Transport Staunen erregt, wurde fast nur 
Arbechliche Arbeit verschwenderisch angewandt. Die Zahl der 
Wir ölter und die Konzentration ihrer Mühen genügte. So sehen 
Sch mächtige Korallenriffe aus den Tiefen des Ozeans zu Inseln an- 
In Wellen und festes Land bilden, obgleich jeder individuelle Ab- 
are (depositary) winzig, schwach und verächtlich ist. Die nicht 
ihr Srbauenden Arbeiter einer asiatischen Monarchie haben außer 
drin. individuellen körperlichen Bemühungen wenig zum Werk zu 
Über aber ihre Zahl ist ihre Kraft, und die Macht der Direktion 
War. diese Massen gab jenen Riesenwerken den Ursprung. Es 
ine die Konzentration der Revenüen, wovon die Arbeiter leben, in 
nö Lorland oder wenigen Händen, welche solche Unternehmungen 
der Ch machte.“? Diese Macht asiatischer und ägyptischer Könige 
Schaf etruskischer Theokraten usw. ist in der modernen Gesell- 
opti auf den Kapitalisten übergegangen, ob er nun als vereinzelter 
ter Kst auftritt oder, wie bei Aktiengesellschaften, als kombinier- 
äpitalist. 
an Die Kooperation im Arbeitsprozeß, wie wir sie in den Kultur- 
- hgen der Menschheit, bei Jägervölkern 2% oder etwa in der 
Was R, Jones: „Textbook of Lectures etc. Hertford 1852“, p, 77, 78, Die 
Mropar een, ägyptischen usw. Sammlungen in London und andern 
Arbeiten Hauptstädten machen uns zu Augenzeugen jener kooperativen 
ASprozesse, 
recht Linguet in seiner „Th6orie des Lois eiviles“ hat vielleicht nicht 
Mensen. wenn er die Jagd für die erste Form der Kooperation uud 
enjagd (Krieg) für eine der ersten Formen der Jagd erklärt. 
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