Full text: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Borwort des Uebersehers und Bearbeiters. 
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Die von uns dem Buche einverleibten Stellen finden sich genau an 
gegeben: dieselben sind in dem Verzeichnisse der Zusätze des Uebersehers 4 
unter Angabe der Seiten, auf denen sie sich finden, und der Zeilen, welche 
sie einnehmen, angeführt. 
Wir erwähnen hier eine Anzahl besonders wichtiger unter diesen Zusätzen 
ausdrücklich, um hie und da noch einige rechtfertigende Bemerkungen daran 
zu knüpfen. 
Auf Seite 53—55 ist über die Mittel gehandelt worden, durch welche 
die Verdrängung guter Waren durch schlechte, unsolide verhindert werden 
kann; auf Seite 65 am Ende bis Seite 68 über die Umgestaltungen und Fort 
schritte, welche sich in der Landwirtschaft während der frühern Jahrhunderte 
vollzogen haben, und darüber, was hierin noch zu thun übrig bleibt. Der 
artige historische Ueberblicke, wie sie z. B. von Roscher mit so viel Glück ge 
geben worden sind, bieten ungemein viel des Interessanten und sind in hohem 
Grade geeignet, das Interesse des Lesers wach zu halten. 
Daß auf Seite 79—81 von den Mitteln die Rede ist, welche zur Er 
haltung des gewerblichen Mittel- und des Bauernstandes in Anwendung ge 
bracht werden können, bedarf im Hinblick auf die Thatsache, daß diese wich 
tigen Bevölkerungsschichten, welche in England in weit höherem Grade als 
auf dem europäischen Continente verschwunden sind, hier noch immer um ihre 
Existenz ringen, keines Wortes der Rechtfertigung. 
Ferner finden sich auf Seite 106 und 107 Mittheilungen über das ehe 
liche Güterrecht, auf Seite 108 und 109 dergleichen über die Frauenarbeit 
und auf Seite 109—111 solche über die Vererbung der Bauerngüter eingefügt. 
Die Entwicklung der Bevölkerungszunahme und namentlich das Problem, 
ob diese Zunahme in Zukunft so stark bleiben werde, wie sie es gegenwärtig 
ist, findet sich auf Seite 125 und 126 und dann auf Seite 126 am Ende 
bis Seite 129 besprochen, während auf Seite 133 und 134 von der Be 
schränkung und Beförderung der Populationszunahme von seiten der Staats 
regierungen gehandelt worden ist. Auf dem europäischen Continente sind der- 
artige Experimente bekanntlich in der That gemacht worden, und so mußte 
denn auf dieselben hingewiesen werden. 
Ferner finden sich auf Seite 141 und 142 Zusätze über die Nützlichkeit 
eines erlaubten Luxus und Seite 150 und 151 solche über die so actuelle Frage 
der Wohnungsnoth. 
Ueber die mittelalterlichen Anschauungen hinsichtlich der obrigkeitlichen 
Preisregulirungen ist Seite 195, über diese Preisregulirungen selbst Seite 203 
und 204 einiges gesagt worden. 
Auf Seite 234—236 und Seite 246—257 wurden sodann Zusätze 
über die Preisschwankungen, welche sich seit dem 16. Jahrhundert vollzogen
	        
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