Full text : Die Schweiz

109

neben  dem  Brenner  in  den  Ostalpen  und  dem  Mont
Cenis  in  den  Westalpen  dem  Personenverkehr  und
Güteraustausch  zwischen  Nord--  und  Südeuropa
einen  Weg  mitten  durch  die  Schweiz.  Mit  1884
brachte  die  Arlbergbahn  eine  Verbindung  der
Schweiz  mit  dem  Herzen  der  österreichischen  Monarchie ­
  durch  die  Täler  der  Ostalpen  hindurch.  190ö
erhielt  die  Schweiz  in  der  Simplonlinie  die  zweite
Zufahrt  nach  Italien.  Gemäß  der  großen  Volksabstimmung ­
  1898  sind  die  wichtigsten  Linien  des
schweizerischen  Eisenbahnnetzes  an  der  Jahrhundertwende ­
  aus  den  Händen  der  Pritvatgeiellschaften
an  den  Bund  übergegangen  und  tragen  nunmehr
den  Namen  „Schweizerische  Bundesbahnen".
Das  Eisenbahnkreuz  Genf-Bodensee  und  Baselsoder ­
  Schafshaufen)-Gotthard-Chiasso  bildet  die
Grundlage  des  schweizerischen  Netzes;  die  erste  Linie
entspricht  der  Längsrichtung  des  Landes;  die  Gotthardbahn ­
  ist  der  Hauptstrang  quer  hindurch.  Dazu
gesellen  sich  einige  andere  Strecken,  die  als  Teilstücke ­
  durchgehender  Linien  einen  starken  Verkehr
zu  bewältigen  haben.
1.  Genf-Boden  see.  Genf  sammelt  als  südwestliches ­
  Eingangstor  der  Schweiz  den  Verkehr
von  Spanien  und  dem  südlichen  Frankreich  her.
Die  Hauptlinie  des  Mittellandes  zieht  von  Genf
über  Lausanne,  Freiburg,  Bern,  Olten,  Aarau,
Brugg,  Zürich  und  Winterthur  nach  Rvmanshorn
oder  nach  St.  Gallen-Rorschach  und  leitet  nordostwärts
  zu  den  Donauländern  über.  Ein  zweiter
Hauptarm  geht  von  Lausanne  durch  die  Senke  am
Jurafuße  über  Neuenburg,  Biel  und  Solothurn
nach  Olten.  Diese  Strecke  liegt  tiefer  als  die  Linie
über  Bern  und  wird  besonders  für  den  Güterverkehr ­
  bevorzugt.  Die  parallel  laufende  Broyetalbahn
  übernimnit  in  neuerer  Zeit  einen  Teil  der
Güterzüge,  um  die  Hauptlinien  zu  entlasten.

G  run  dlsge
dcö  Etsenbahm
  ikches

Gcuf-Bodeir«
ft-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.