Drittes Buch.
Aie Mertlieilmiq der Güter.
E r st e s Kapitel.
Tie Verkeilung der Güter im allgemeinen.
die ki e i em Buche haben wir uns darüber zu verbreiten, auf welche Weise
otontilien şŞohļ wie die einzeln dastehenden Personen ihren Lebensunterhalt
Ql ìņ"en, und uns mit den verschiedenen Arten des Einkommens und der
divinile ßn beschäftigen. Dabei muß natürlich zur Sprache kommen, wie
derb' Ehen * slnn ' ba Ü manche so viel arbeiten müssen und doch so wenig
îenen, und andere hinwiederum so wenig arbeiten und doch ein so großes
boti° mmen ^öen oder so reichen Gewinn ziehen. Wir haben uns also im
neh ìeģêņden Buche mit den Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeit
en, zwischen Reichen und Armen zu besassen und uns zu fragen, wie
lehn,
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t Q 0le ln dieser Richtung bestehenden Uebelstünde abstellen und das Aus
sen neuer vermeiden könne.
zu ^èon hat es unternommen, die Bevölkerung, die — um mit Adam Smith
Cn . à jährlichen Gesamtertrag des Bodens und der menschlichen
^"leistung unter sich vertheilt, in verschiedene Klassen einzutheilen. Unter
^ossisicationen empfiehlt sich am meisten diejenige, welche vor allem
oder ) ^agt, ob jemand von seiner Arbeit, vom Ertrage seines Eigenthums
îvnu 1)011 demjenigen einer Combination von Arbeit und Eigenthum Ein-
Unb i? 1 ģbņietzt, und diese verschiedenen Einkommensquellen als Lohn, Zins
'n bi .ņ^ernehmergewinn unterscheidet. Genannte drei Ausdrücke schließen
ntjt J ,er 'hrer weitesten Bedeutung so manches ein, was man gewöhnlich nicht
in ^1^ en dorten zu bezeichnen pflegt. Speciell der Begriff Lohn umfaßt
botk^ ^^iten Sinne nicht nur die Löhne der Arbeiter und der Dienst
es ^.şoņdern auch den Unterhalt der Sklaven, die Löhnung der Soldaten,
^ebiit m *° mmen ^ er Beamten und sogar der höchsten Staatsfunctionäre, die
ŗen ber Advocaten, die Sporteln der Schreiber u. s. w.