fullscreen : Bevölkerungslehre

triebssysteme. 2. Förderung der agrarischen Betriebe, Allgemeines, a} Förderung der
zechnischen Ausbildung des Landwirtes. b) Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschäften.
c) Landwirtschaftliche Versicherung, d) Beeinflussung des agrarischen Betriebes durch
Gesetzgebung und Verwaltung, 3. Landwirtschaftliche Industrien. 4. Landwirtschaftliche
Interessenvertretung. 5. Handel und Preisbildung. a) Handel mit Agrarprodukten und
Boden. b) Fragen der Preisbildung. c) Schutzzölle. — IV. Buch. Agrarstatistik
im Dienste der Agrarpolitik. Statistische Daten über Probleme des agrarischen
Betriebes. — Anhang: Grundbesitz von Ausländern. — Namen- und Sachverzeichnis.

Ba. 18: Technik und Wirtschaft. Von Dr. Ing. Dr. W. 6. Waffenschmidt.
ao, Prof. der Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg. Mit 16 Abbildungen
 im Text. XVI, 8314 S, gr. 8° 1929 Rmk 12.—, geb, 14.—
Inhalt: Einleitung, — I, Geschichte der Technik, a) Geschichtliche Ueberschau.
 b) Sinndeutung der geschichtlichen Entwicklung: 1, Urzeit. Primilives
 wirtschaftliches Denken, 2. Geschichtliche Veberlieferung (Griechen und Römer:
Mittelalter; Buchdruck ; Pulver; Renaissance; Leonardo da Vinci; 16. u. 17. Jahrhundert).
3. Technik der Neuzeit (Entwicklung, der Wirtschaft als Basis, Textilindustrie, Spinnen,
Weberei, Kohle, Dampfmaschine, Verkehrswesen, Eisenbahn, Eisengewinnung, Metallbearbeitung,
 Elektrizität), — IL Wissenschaftliche Grundiegung der Technik. 1. Allgemeines
wissenschaftliches Denken, 2. Mechanik. 3. nie, — IM. Die Begriffe Technik und
Wirtschaft. — IV. Gesamtvernünftiger Aufbau Technik, Nächste und letzte Ziele;
Rationalisierung. a) Der Entwurf: Entwurfsmethode; Gestaltungsprinzipien; Schema
der Prinzipien nach Gottl; konstruktive Prinzipien; Wettbewerb der Prinzipien; quantitative
Lösung ım System von Funktionen; Energiewirtschaft als Spiel der Systeme und Prinzipien
(Wasserkratt, Dampfkraft, Elektrizität, Gas, Oel). b) Betriebstechnik: der Arbeiter
‚Rationalisierung der Arbeitsmittel, Werkzeug, Maschine); Betriebsorganisation; Unfallverhütung.
 — V. Fortschritt der Technik. ı. Die Idee des technischen Fortschritts
2. Stufenfolge des Fortschritts. 3. Maß des Fortschritts. 4. Form des Fortschritts.
5. Ungleichheit des Fortschritts, — VI. Logische Einordnung der Technik und der Wirtschaft,
Die Kenntnis der wichtigsten technischen Zusammenhänge gehört nicht mehr alleın
zur Wirtschaftswissenschaft, sondern zu den Grundlagen unserer ganzen Bildung. Dem
Wirtschaftler ist Kenntnis der Technik ebenso unerläßlich wie dem Techniker
Kenntnis der Wirtschaft,
In diesem Grundriß versucht nun der Verfasser, das lebenswesentliche Wissen
des technischen Gebietes zu vermitteln, um Neigung für Technik in den Kreisen der
Geistes- oder Kulturwissenschaftler zu wecken, Für den Privotwirtschaftler wie für den
Volkswirt ist es wichtig, den sachlichen Bestand der technischen Erzeugung zu übersehen.
Wichtiger aber noch ist es für den Mann der Wirtschaft, die Eigenart des technischen
Denkens zu kennen; ihn muß weniger der sachliche als der geistige Aufbau des Nachbargebietes
 interessieren, nicht was die Technik alles tut, sondern warum und wie sie es
tut. Bei dieser materiellen und so gerne „materialistisch“ genannten Technik handelt
es sich also doch um Probleme, die in den innersten Kern menschlichen Denkens und
Sinnens hineinführen.
Die Methode des Verfassers ist kurz gesagt folgende: in knappster Form wird der
Wesensunterschied von Technik und Wirtschaft formuliert; vor jeder weiteren begrifflichen
Erörterung wendet er sich der Geschichte der Technik zu, um Entwicklungsmäßiges zu
erschauen und die Erscheinungen deuten zu lernen. Wir finden die Naturwissenschaft
als geistigen Kern des neuzeitlichen technischen Wirkens und überblicken die von ihr
dargebotenen Gaben, um bald zu erkennen, daß dieser Strom des nach den Ursachen
gerichteten Handelns durchdrungen ist von einem zweiten Strom zielbewußten Handelns.

(Fortsetzung siehe 4. Umschlargseite:
            
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