Fischer.
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20. Fischer.
Schrägen aus den Jahren i403(.''), 1581, 1606.
Schragenb. d. Gesellsch. f. Gesch. u. Alterth. in Riga» hl. ii8b 120. 2. Ab-
in d. Lade des Fischeramts, Pergamentheft, 29 cm. hoch, 20 cm. breit, aus
ty. Jahrh. Abg. Liv-, Est- und Curländ. Urkb., Bd. 4, Nr. 1524*
Der fischer schrägen.
inn denn nahmenn unses herrenn Jesu Christi, amen. Mit der
*^^cht unses herren Jesu Christi, wenn wy stahnn vor dem strengen
•chte Gades unde antworde schollen geven vor dat gude unnde
l^ade, dat unse sündige licham hegahn heft, alse dat grote richte
dem jüngsten dage aver uns geith, wen sick hemmel unde erde
^^heiden schall, und unse licham sick' vullenkahmlicken apenbahret
dat hogeste richte Gades. Hierumme gy leven brödere*
^Bcket an dat voregesprakene strenge richte Gades bet, amen,
hebben wy in de eere des billigen crützes eine löfifliche broder-
und ene gilde begundt, de erst upgenahmen unde bestediget
^ den visschers, alse von den bedervenn lüden ^ Asacke, Lickalle
ude Naykume®, upe dat alle unse seelen woll bewahret synn, so
wy desze broderschop begundt by uns unde by unseren
"^^lahren® unde laven stede unde faste tho holdende, alse hierna
^^schreven steidt.
I)' Tho dem« mahle oft ein broder" stervet over vyflf mylen
^ schlogen werth edder verdrincket'®, denn schall me halen aver
"lylen by des glides willköhr, helft he nicht, dat me ene mach
bringen, so schall me nehmen so vele van dem kemmerer,
Ule ene suverlicken mach tho grove bringen,
y dat aver sake, dat " dar ein broder by isz, de schall eme also
Uti ^ unnde wesen beholpenn, dat he kahme tho der Kige,
^ Uehmen denne wedder van dem kemmerer.
L der 2. Abschrift steht: suwerlick und statt sick.
• s. w.
^ U)id. folgt von.
j. o/derluden.
Q ^facke, Lykase und Nayküm.
j U)id. V'^orf hären.
g ^'ie Numeration der Artikel fand sich vor.
Il>id. ersten.
10 de verreiset iss tho fischen und syn brodt tho erwerwen.
t, ***l‘l- folgt so he nichtes hejft.
Il>i<l. folgt dar.
lö*