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Glaser.
28) ' Item offt ein ¡unge eclder geselle vor dem sterflfte uth
thoge so lange, als he uth is, sali he na und glickewoll sine volle
uthdenen.
29) Item offt ein Geselle wedderqueme, de thovorn
meisten mit Unwillen entgangen were, den sali niemandts thosetteOi
sonder he make ersten willenn den heren i marck sulvers
dem ampte i tonne beers.
30) Item ock sali de eine dem andern syne gesellen nicht
spehnen offt affmeden eher verteyn^ dage vor paschen offt
teyn^ dage vor Michaelis, alsdenne sindt de meisten by einan ^
und bespreken sick der gesellen halven, und (jueme men in er a
ringe, dat dar woll an gebraken hadde, de sali unsen herrn beter
dre lott sulvers und dem ampte eine tonne beers.
31) Item wenner de olderlude dat ampt verbaden offt wen
hebben willen, de sollen kamen by twen marckpunt wasses.
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32) 3 Item welck man, de jüngste in unsem ampte is, de ^
schenken unde dat ampt verbaden so lange, dat he verloset "'C
und ein ander na em kumpt
33) 4 Jtem alle dejennen, de unse amptbröder sindt unnd s*
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nicht willen richten na dieser schräge, uns van dem erbarcn ^
gegeven, und kieff odder verdrett offt parthien makeden, w'cl
de idt weren, den sali men mit ehren knechten dat ampt verl^ct
und sollen gebraken hebben teyn marck sonder gnade und
denne noddyckwoll mit dem ampte verdragen in frundtschop ^
mit recht, und hierby und over sollen wesen die beiden ampd^
uth dem rade, up dat nymandt unrecht geschehe.
34) Item des sollen wy de meister de glasewarter denjcn'^^^
de unser in unserm ampte bederff hebben, berieff doen unnd
licheit schaffen und niemandt baven gebtire avernemen eddcr
schweren by verboringe dieser unser schräge.
1 Vergl. Schnidekerschr. v. J. 1541, Art. 23.
2 Im Schragenb. Nr. 499; 10 Tage.
3 Il)id. Art. 26, 28.
■* Ibid. Art. 28, 32.