Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Deutsche  und  Undeutsche  Krämer.

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abgerichtenn  perseien  halber  noch  ferner  Spaltung  furvallen
würden  oder  die  von  einigem  theill  zu  vermeintem  \  ortheill  gedeutet
Werden  mochten,  das  die  parte  allewegen  deszen  ferner  erklerungk
beim  erbarn  rathe  suchen  unnd  sich  entscheiden  laszen,  sollen  ein
erbar  rath  auch  einsmals  dieser  sachen  unnd  deshalben  vielvaltigen
^nlaufifens  verschönet  sein  wollen  unnd  derwegen  eines  \or  all
dem  herrnn  chemmerern  aufferlegt  unnd  bevolen  den  untenbenanten
^bermalsz  furgevallenen  streitigen  articullen  billige  masze  zugegeben
^"nd  durch  eine  richtige  erklerungk  allen  miszverstant  hmwegk-"ureümen,
  demselben  zufolge  wollen  gemelte  herrnn  chemmere
^rstlichen  denn  pünct  der  hoede  dermaszen  corngiret  haben,  das
Unteultischen  kramern  die  hoede  alleine  frei  sein  sollenn,  so
Unteul  t  Ischen  vonn  alters  getragen  oder  noch  tragen,  arvjn
doszyn  ehemals  neun  marck  gegolten,  itz  aber  zu  1^5,
'8  marck  gelden  mochtenn,  unnd  da  dieselbenn  hernachmalsz  ent-"nieder
  geringer  oder  tewrer  würden,  sollen  sie  ihnen  den  Un-^^^It]schen
  gleichwoll  darmit  unbenomen  sein.
Den  articüll  aber  der  kauffzartenmeszer  erachten  die  herrnn
"■emmerer,  was  in  dem  vonn  den  gürtelernn  gesucht  unnd  gebetten
der  billigkeit  gemesz,  als  nemblich  das  den  nteult|scien
'''■•‘niern  je  unnd  allewege  funff  zartte  frei  sein  sollen,  unn<  <  a
Kkich  in  den  im  abscheide  funflf  specillrten  perseien  ein  oder  mehr
oder  abgehen  würden,  soll  auf  ihr  der  l'n.eu|tlschen  an-'«Chen
  von  den  herrn  kemmernn  an  statt  des  abgegangenen  persels
ander  gleicher  wertt  nach  billigkeit  idoch  m  l’C'wesen  i  er
l'caltlschen  kramer  verordnet  werden,  unnd  sollen  solche  die  l  n-■

            
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