Schmiede. 463
^me syne notroft an eten unde an drynken, dewile he in der
^Gnknisse is.
11) Item wanner wy Steven Heiden willen, so schole wi esschen
^ Van den mesteren ute deine smedeampte, de scholen in der tiid
Uns wesen; unde wanner unse drunke geleden sint, so scholen
olderlude van dem smedeampte unse bussen vorwaren und unse
schra wente* to den anderen drunken; unde unse olderman unde
liisittere scholen de slotele vorwaren to der sulven bussen.
12) Item wanner eyn broder wil gan in unse cumpanye unde
unse broderschoj), deme schal men dusse schra unde dussen
'Villekere vorlesen laten up de mede, dat he möge weten war up
kroder werden möge.
90. Schmiede.
Amtsentscheidungen aus den Jahren 1426 — 1530.
^ Bibliothek der Gesellsch. f. Gesch. u. Alterth. in Riga, Amtsbuch der Schmiede
’426—1530, Papierheft aus 26 Blättern, 30 cm. hoch, ii cm. breit. Ahg. im I ro-
siamm der Stadt-Realschule zu Riga 1800: C. Mettig, Das älteste Amtsbuch der
¡^'=*>'niede zu Riga und der Schrägen derselben v. 1578- Unten sind die Schrägen-
^'^('mmungen des Amtsbuches (S. 17—27) wiedergegeben.
0* Wytlik zy den gemeynen broderen, dat dusse nagescrevene =
Unde wilkore zynt gesathe unde gescreven/ myt vulbort der
uthe deme rade, de by uns werden gesckicket unde gekoren
des rades wes, wen wy wnse Steven unde drunke (drunke|
Bolden.
2) Witlick sy den gemeynen broderen, dat dusse nagescrevene*
Unde wilkor sint gesettet unde gescreven* myt vulbort der
^*"00 uth deme rade, de dar by uns sitten.
3) Item in sunte Ciregorius daghe (12. März) is ene wulkore
^"^Biaket: welleck man dat meldet, wat men in deme werke spreckt,
^^hen ofte bynnen, de sali breken i lispunt wasses, unde ok schall
«Bie nicht Halden vor enen bedderven man na alzo vor.
^ 4) Vortmer zynt de brodere des ens geworden, welk unser en
J'' anderen loghent, de sali der cumpanye gheven in ernsten
9 sch. tho wasses tho sunte Loyen behofT.
‘ Bunge: boeke. Das kann ich nicht herauslesen.
^ Uiese Inscription ist durchstrichen und verwischt.
^ Im Original; nagescr.
Im Original: gescr.