Full text: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schnitzer. 
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S^sellen verbotten liesse, soll er dem jungen 4 sch. geben, unnd 
^un das die öertgesellen nötigk haben, soll er nichts haben. 
26) Item so soll man von allem diesem straffgelde oder broke 
die helffte in die busse legen unnd die ander heißte zu gelegener 
verdrincken. 
27) Item wan ein junge ausgelernet hat, soll er von den ge 
Sellen erscheinen, da sie zusammen sein vor der laden, dar soll er 
^uffleggen ein wochenlehn, die helfTte in die buxe, mit der andern 
^Glflte soll man ihn beschenken; des sollen die gesellen zeugen 
®^in, das er redlich ausgelernet habe. 
28) Item so einer hier enbaven unhogen wurde anrichten, den 
tollen die gesellen unter sich straffen, kennen sie die sachen unter 
^'ch nicht vertragen oder vergleichen, so soll der gesell, welcher 
*^^leidiget ist, dem jüngsten meister sechs Schillinge geben, as er 
meisters vorbade, unnd als dan die sache alelar vor meisternn 
i>nnd gesellen aufgedecket werde; wirdt dan die sache nicht ver- 
andren sk es weiter sm^ien, unnd (kr schuWiggeamden 
soll allen schaden aufrichten. 
29) Item so einer hier entbaven thette unnd sich nicht an dieser 
"'^entliehen beliebung benügen liesse, dem soll man sein ar ei 
Vn bis zur zeit, das er sich mit meister unnd gesellen verdrecht 
^'»ndert er darüber hinwegk, so soll man ihn aufftre.ben, so we.t 
man kan. 
30) Item wan dar newe öertgesellen gekoren werden, die sollen 
alten oertgesellen rechenschafft thun in be.se.n des oldermans. 
lüüüü 
‘‘'■'"gen unnd sich mit meister unnd gesellen vertragen. 
ïfSEESSirE; 
Vor zu lesen.
	        
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