Full text: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schuhmacher. 
52H 
gelebet unnd nachgesetzet werden bei darinnen begriffenen peenen 
und straffen, darüber wir, als die ampthern, ernstlich halten wollen- 
Des zu mherer Unterhaltung gutter einigkeit unnd verschonung eines 
erbarn raths oder derselben verordneten amptherrn anlauffen unn 
unlustes mit eines erbarn raths angedrucktem insiegell besiege h 
gegeben, wie obgemelt, den sechsunndzwantzigsten monatstag^ 
Februarii (26. Februar 1575) anno nach Christi unsers herren un 
seligmachers gebuert tausent funffhundert unnd darnach im fun 
unndsiebenzigsten jhare. 
Locus sigilli. 
Schuhmacher, 1280, 
s. Gerber und Schuhmacher, 1280. 
103. Schuhmacher. 
Schrägen aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. ^ 
Stadt-Arch. in Riga, Dath schrägen unnd olde renlhebock, S. p 
Einleitung S. 229 und 230; abg. Monum. Livon. antiq., Bd. 4, S. CCCXII— 
Liv-, Est- und Curländ. Urkb., Bd. 4, Nr. 1523. 
Der schomaker sera. 
In Godes namen, amen. Dee hilge gest, dee sprekt dor 
Propheten David, aldus umme dat, dat du etest van deine 
dyner hande, hir umme sal tu salich syn, un de alle gud sa 
j .... -^cn^' 
besehen, dar umme boret sik van rechte, dat en jewelik in>ns 
dee salich wil werden, dat hee de rechticheit vüre in allen (dyng 
synen werken, wente Got sulven lieft gesproken, salich synt 
dee dar hungeren unde dorsten na der rechticheit, wente see 
werden gesadiget; hir umme is dat werk van dem schoainptu 
geworden myt vulbort der erbaren heren van deme rade der 
Rige, also dat see hebben ene settynge gemaket under en m ^ 
werke, dat enem jewelken lyk unde recht geschee, dee eres arbe> 
ren ; 
sok"' 
eiiS 
;cieS 
ihe'^ 
unde Werkes begerende synt, doch beholden alle olde woi 
unses Werkes, dee hir inne nicht gescreven is. 
i) To deme ersten male welk man, dee synes suives 
wil, dee sal syn werk eschen to sunte Michelis dage, des 
1 Im Original ausgestrichen.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.