Full text: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schuhmacher. 
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neyhantchenn ufifte brüste röpenn; also vakenn alsze einer 
vörbenomeden artikelenn eine deit, unnd idt 2 broder sehenn, 
edcler der oldermann aliene, so hefft he gebröckelt eine mar|ck) 
"'aszes. 
32) Item so vaken als ein broder denn andern mit drecke oder 
oldenn scho werpet oder up dem marckede sver (?) oßte 
^^änckene uphevet, vann einenn jedernn artikel ein marck waszes. 
Hier hefft diesze schräg ein ennde. 
33) Dit is de schräg der schogesellen tho Riege inn der bröder- 
^chop der elendigheit unser levenn ff uw en van worden n tho 
^^Menn, alse mit denn meistern des schowergkes eins gewordenn 
Unnd vonn beydenn partenn belevett hebbenn, dar nicht aff noch 
dliosettende, ist sy denne denne mit vulbord der meistern des 
^howergkes dho Riege; dede dar jemandt entgegenn, de schal 
^*^0 brote nicht wehtenn, ock hebenn der meisternn ein udhschrifíf 
duszer schräg in ehrer ladenn. 
34) Es soll kein geselle mit bonhasen oder mit ihrem gesinde 
^^nversiren und umbgehen bei straffe 3 marck, dawoll die meisteres 
helffte kriecht laut des amptsgerichtes abscheides. 
. 35) Im jahre unses Herenn 1480 dho wordenn de meistermans 
mit denn gesellenn, alsz dat de gesellen ehre lichte dholen (?) 
^kenn desz donredages in denn pinxtenn, des vormiddages, unnd 
bondages vor pingesten denn stevenn dho holdennde. 
105. Schuhmacher. 
Privileg, zw. 1488 und 1493- 
Schragenh. d. Gesellsch. f. Geseh. u. A„er,h. in Riga, Bl 47*', von des Amts- 
kverth Iluszmans (land, 
I Der schosters ehr privilegium, so de up dat Iho offte gehr 
hebben, bynnen wals offer der Ritzinge boiegen, luit ebner aff- 
up Pergament, so datt ampth sellver ingebrochtt, lu,t 
'"olgett: 
A radt hefft gelaten dem schoampte dat rum, boiegen over 
"" ^igee thwischen des stichtes garden und der pelzer gehrhus, 
^ dieser Artikel ist eine spätere Ergänzung und steht in der fehlerhaften Vor 
der Einleitung des Schragens.
	        
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