Full text: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Schwarzhäupter. 
114. Schwarzhäupter. 
Schrägen vom 4. März 1531. 
Plättern. 
Stadt-Arch. in Riga. Pergamentheft, 24 cm. hoch, 17 cm. breit, aus 
von denen das erste unbeschrieben ist. Mit rother Farbe sind die a* * jterer 
einige andere Buchstaben verziert. Die Numeration der Artikel stammt 
Zeit. Auf der inneren Seite des ersten Blattes: „Anno Christ. i477“> ^ gend^" 
Seite des Rückdeckels: „Anno 1477“. Auf dem den Vorderdeckel übe 
Theile des Rückdeckels: Schrägen und Ordnung der swarlzen 
//. i7na“. Als Deckel diente ein Stück einer in Avignon erlassenen p 1^_^ 
Bulle. Vergl. Mitth. a. d. Geb. d.livlând. Gesch. Bd. 7, S. 430-43^- 
Deckel bildende, mit oben angeführten Bemerkungen versehene Urkunde ist ne ^ 
entfernt worden. Der Schrägen v. J. 1531 wiederholt zum Theile den für 
J. 1477, weshalb man ihn, wie oben angegebene Dorsalinscriptionen an( 
den Schrägen v. J. 1477 gehalten hat. In dem Schrägen v. J. i53* [,e- 
Artikel des Schragens v. J. 1477: 28 u. 31; 34 -38; 44-48 u. 52. gefor- 
ziehen sich hauptsächlich auf den katholischen Cultus und mussten nach ^ggsi¿^ 
mation in Wegfall kommen. Nur der letzte Artikel Nr. 43, eine schrage^^^^^^^p 
Bestimmung des Raths vom 4. März 1331, bringt Neues und nennt den ^ 
schîiUenschragen. Abg. in d. Mitth. a. d. Geb. d. livländ. Gesch. 
u. 432. Vergl. A. Poelchau, Sitzungsb. d. Gesellsch. f. Gesch. u. Altert 
1875. S. 32 u. 33. 
43) Tho wethen, clath vor uns, als eynem erbarcn .¿n 
Stadt Riga, de oldemanne unnd oldesten des groten giR 
unnd der swarten hovede der brock halven, szo inn denn 
drunckenn up deine nigen husze edder have plegen 
twistich ersehenen szin; dy wy der halven durch unser .^||e 
erkenntenusz alszo vorgeliket unnd vordragen hebben, ‘ ^ 
broke, zo inn den sulvigen druncken up deine gerorden 
lallen, sollen van beydenn upgherorden jiarten upgei^^^^^ 
ent fangen werden, unnd de sulvigen broken tho sainpt (l:d 
szo in der schafferyen dessulvighen haves voroverigeth '' 
doch nicht vorsatlich gheschen sal, sal an ghesmide g^ ^ 
inn eyn sunderlick schap, dar to de schultenolderinan 
unde swarten hovede den anderen slotel hebben soHt^RR’ in 
parten und eyner Stadt Rigen ere und besten vorwAf^^^^ 
denn sulvighen druncken gebruket werden. Hos 
hebben wi idt sulvige in dessen jegenwerdigen schütten^ 
vorteken und vorwaren laten. Actum sonnavendes vor reiR) 
(4. März) anno etc. 31.
	        
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