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Semischgerber.
Von gesclloi.
13) So ein gesell des semischgerer hancltwerckes ivus
Niederlendischen kreise wanderen kerne, dieselbige soll sich in
krugk verfuegen unnd nach einem gesellen oder dem jni% ^
meister schicken, die sollen nicht über eine stunde von ihm b
bey peen i mrc. straffe ; unnd soll sich der geselle, so fren ^
angekommen, den meistern durch dieselbigen ankundigen
die sollen ihme vierzehen tage arbeit geben zur proba; kan er '
dan vor einen vollenkommenen gesellen bestehn, so soll
sellenlohn empfangen; im falle das er nicht für einen vollenkom
gesellen bestehen kan, so soll er sich zwe jhar bey einem
begeben und das handtwerk fast lernen; die meister niagk
geben, wie sie es under sich kennen eins werden.
14) So auch ein gesell einen feir- oder werckeldagk
und in der wochen hilligk dagk ist, so soll man ihme den hei
tagk abbrechen mit dem montage an seinem lohne.
15) Es soll kein gesell, so mit Unwillen von einem
gehet, bey einem andern meister nicht arbeiden bey .jjgß
marck; unnd der meister, der ihnen ohne vorvvissent unnf
des vorigen meisters auffgesetzt hatt, soll geben sechs marc
16) So ein gesell oder junge im sterbende auszoge o
seines meisters haus kranck wurde, so lang, als der aus
kranck gewesen, soll er nachdienen, bis seine versprochen
gantz umb ist.
17) Es sollen auch alle die gesellen, so unsers anipts
seint, bey uns angenommen unnd gefurdert werden.
Von ineisterkindern tmnd jiingen, so das handtivcy^'^
lerne7i wollest.
18) Es soll ein meister zur zeit mann einen jungen daS
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halten bey peen 10 taler, unnd so ein meister seinem
handtwerck lehret, so magk er gleichwoll einen jungen
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so auch ein meister einen sohne bette, deine er das hai ^
bey sich im hause nicht leren künde, den magk er vvol b
andern meister zu lernen thun, der nebenst demselben g
der
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einen jungen halten magk.
19) Wan ein meister will einen jungen annheinen, deii
einen annhemen, der dem handtwercke gemesz ist, unn