Anhang.
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Dell 16. November 1661.
^^asz Ampt der Mahler wegen der jungen Amptesbruder Beschwer:
0 Wan ein junger Meister dasz Ampt, so auszerhalb dem Ampt
heirathete, begehrig were, musste derselbige für die 2 Jahresarbeit
sich jährlich mit 40 Rthal. abkauffen; von diesen
Geldern bekomptt dasz Amptt die Heißte.
2) Machet er ein Probstück, so den Herren Oberamthernn geschencket
wurde.
3) Hey Machung des Meisterstückes wurde der junge Meister
zwar ersuchet, durffte aber die ehesten Meistere nicht tractiren.
4) Wan er dasz Meisterstück ulzeiget i Fasz wudtsch (?) Bier
und 7 Rthal. zur Kost, zusammen 14 Rthal.
5) Hie Eschung 3 «
6) „ Straffe 2 „
^^sz Ampt der Fuhrleute:
t) Derjenige, so auszerhalb dem Ampte heirathete, 10 Rthal.
Hiervon dem Amptt die Helffte; der aber ins Ampt
heirathete, nur 5 Rthal.
2) Die Spendationes uf 4 oder 6 »
Kirchenordnungsgelder dasz gantze Ampt jährlich 10 Mrc.
3) Wen sie ihre (iülde hielten, gebe ein junger Meister i Thon
Bieres und i Kreceptor.
Aussagen über die Höhe der Zahlungen zur Amtsköste und
der Einkaufsgelder vom 24. Okt. 1663.
Den 24. October anno i66j.
H. Melchior Dreiling, Oberamptherr.'
H. Peter von Schivelbein, desgl.*
^ Dasz Ampt der Schneider ex officio vorgefordert und ihnen
ihrem (Gewissen und bürgerlichen Eyden, was einem jüngen
^'ster die Ambtekosten und, wieviel ihnen die Einkauffsgelder zu
kehmen, auszzusagen ernstlichen aufferleget worden.
Böthführ, Die Rigische Rathslinie, Nr. 598.
* Ibici. Nr. 605.