174 Buch. 3. Circulation der Güter.
wenn sie eine Folge vermehrter Brauchbarkeit stub, z. B. durch
sorgfältigere Sonderung, genauere Zurichtung oder weitere Verarbeitung
2c. herbeigeführt wurden, welche das Product minder
voluminös, wesentlich dauerhafter, verwendbarer, entsprechender re.
macht. Am spätesten werden Grundstücke umlaussfähiger, deren
Uebergang von einem Eigenthümer oder Benutzer zum anderen
zeitlich schon durch die langsame Entwickelung des Grundeigenthums
und nachhaltig durch ihre eigene Unbeweglichkeit erschwert
ist, insofern diese das Sichbcgegnenköunen übereintreffender Tauschbedürfnisse
einengt.
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Das Umlaufssähigerwerden des Vermögens begünstigt
nun wieder die Entwickelung des Güterumlaufes
selbst, welche übrigens von derjenigen der Production abhängig
bleibt. Jener kann erst bedeutend werden, nachdem diese beträchtlicher
und die Productionstheilung ausgebildeter geworden
ist, nimmt jedoch mit fortschreitender Wirth sch östlich er
Kultur nicht nur im Ganzen fortwährend zu, sondern wird
zugleich auch schneller, regelmäßiger und unbeengter.
Je wenigere, an sich vertauschbare Güter noch dem Umlaufe
mehr oder weniger entzogen sind, um so erheblicher kann letzterer
unter sonst gleichen Umständen sein. Ferner vermag Niemand
mehr Waaren und Werthe in diesen einzutauschen, als er selber
zu vertauschen hat. Die Menge der zum Vertauschen vorhandenen
Güter ergiebt sich schließlich also aus derjenigen, welche producirt
wurde. Jngleichen muß Jeder um so vielfacher tauschen, je
einseitiger er producirt. Die Häufigkeit der vorkommenden Tauschfälle
ist deshalb durch den Umfang mitbediugt, in welchem die
bedurften Befriedigungsmittcl nicht eigenst in der nämlichen
Wirthschaft gewonnen werden, die sie ge- und verbraucht.
Mit weiteren Kulturfortschrittcn hebt sich der Güterumlauf
überhaupt, und zivar aus folgenden Gründen. Er wird zunehmend
bedeutender, weil dessen vorerwähnte Vorbedingungen
sich vergünstigen, die Umlaufsfähigkeit der Güter, die Production,
die Productionstheilung und hiermit die Tauschmöglichkeit, Tauschbedürftigkeit
und Tauschkräftigkeit sich vermehrt; gleichzeitig schneller,
weil technische Fortschritte die Dauer der Production, Verbesserun-