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Tertiärperiode an. Bezeihnend it, daß aud Befjarabien, wie bie
jüdruffilde Steppe, mit dem AKreidemeer bhededt war, dejjen NRüd-
itänbe Die reihen Kalkfteinlager bildeten. Nur wenige Gegenden weijen
Silurablagerungen auf.
Das Klima ijt Kontinental mit Kalten MWintern und Heiken
Sommern. Trogdem und troß der geringen Nieder[hläge it es für
die Landwirt/haft jehr günitig, infolge der jebr beftändigen feuchten
Nordweitwinde, Trodene und heiße Ojtwinde richten allerdings aud
hier mandmal und gerade vor der Erntezeit große Verheerungen an.
Die Niederihlagsmenge nimmt ab vom Norden nad) Süden, von
500 mm mittlerer Jahresmenge und 200 mm mittlerer Sommermenge
zu 300 mm und 75 mm im Süden. Die mittlere relative Feuchtigkeit
beträgt im Winter 83, im Frühjahr 75, im Sommer 66, im Herbit
78, die mittlere Jahrestemperatur im Norden + 89, im Süden + 10°,
die mittlere Sahresamplitude 25% Unter 09 finfen nur die Monate
Dezember, Januar und Februar. Die Schneedede dauert 40—60 Tage,
der Dnjejtr ijt 288 Tage eisfrei, von Anfang März bis Mitte De
zember.
Der Boden ijt mittlerer Schwarzerdeboden aus Lehm und Sand
mit 6—10 % Humus. In den früheren und jebigen Waldböden ij
der Humus weggewajden und ijt der graue Waldboden zurüd»
geblieben. Solde Stellen finden jich befonders im mittleren Teile
des Landes. Gegen Süden Hin, bejonders in den Tälern vermindert
jidj) der Humusgehalt, und der Sand wiegt vor. Reiner Sandboden
jindet fid an den Ufern des Schwarzen Meeres und der Donau.
Schwarzerdejalzboden findet fid an einigen Stellen, wie bei Sorofi.
Pflanzenwelt. “Malditeppengebiet wecdhjelt ab mit Schwarz:
erdeboden. Im den nördliden Wäldern wiegen vor Buchen, Hage-
buchen und Eiden. Im Süden überwiegt die reine Steppe und zwar
als Pfriemengrasjteppe und als MWermutiteppe (leßtere im Bud[haf).
Feuchte Wiejen gibt es nur wenige. An Kulturpflanzen find vor
allem Weizen, Mais und Weinrebe zu nennen.
Das Tierleben ift nicht reidhaltig und enthält vor allem
feine Vertreter der großen und mittleren Klaffen. Zahlreid find die
Heinen Infektenfrejjer: Igel, Maulwurf, Spigmaus, Ziejelmaus und
andere Meine Nager und Steppenräuber. Stark vertreten ijt die Wald-
und Wafjervogelwelt; die Flüffe find reid an Filden. Bejonderheiten
von Befjarabien find der Sieben[Hhläfer (Myoxus) und einige Vögel:
Goldhähndhen, Steppenbirkhuhn, Bergfink, Neuntöter (Würger). Un
Haustieren werden an eigenen Najjen gezüchtet Schafe und Schweine;
von lekteren die fraushaarigen und furzohrigen. Bienenzucdht wird
nod) vielfad in Baumhöhlen betrieben.
In Bodenihäßgen ijt Beljarabien anjdheinend arm. Es werden