fullscreen: Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande

die sich‘ aus dem: ‚vorher geltenden ergeben. hatten, nach ‘welchem ‚in 
Argentinien jede Marke das Prioritätstecht erwerben könnte; wenn ‚dasselbe 
aus der früheren Eintragung in irgendeinem anderen Lande nachgewiesen 
zu werden vermochte. Eine. teilweise. Rückkehr zu ‘diesem früheren 
Zustande: würde es allerdings‘, bedeuten, wenn der Beschluß des. vierten 
panamerikanischen ‚Kongresses gesetzliche Geltung erlangen sollte, daß die 
Eintragung einer Fabrik- oder Handelsmarke in die Register eines ‚der 
Signatarstaaten ‚ein Prioritätsrecht für den Besitzer in den übrigen Staaten 
während eines halben Jahres‘ bedingt. 
Förderung des .Zur Förderung ‚des „deutsch-argentinischen  Warenaus- 
deutsch-argeN- +ausches befaßt sich das deutsche Generalkonsulat in Buenos Aires damit; 
tinischen OR nn % . . . . 
Warenaus- Wie in iderwargentinischen‘ deutschen. Presse ‚mitgeteilt‘ wird, „Firmen in 
tausches.. Deutschland „zu. benennen, die für „die Lieferung. deutscher Waren nach 
Argentinien, oder argentinischer Waren nach Deutschland in Betracht kommen, 
oder die gewillt sind, in Argentinien Vertretungen! „einzurichten. - Soweit 
die Anfragen nicht gleich erschöpfend beantwortet werden können, werden 
sie, an die zuständige Stelle. nach Deutschland weitergegeben. Dort wird 
auf schnellstem Wege. für.die Verständigung der interessierten. Kreise Sorge 
getragen, ‚und ‚die deutschen Reflektanten werden in die Lage versetzt, sich 
unmittelbar an den Anfragenden zu wenden.; Das Generalkonsulat wird 
auch oft.gefragt, ‚ob! und durch ‚wen‘ eine deutsche: Firma hier vertreten 
ist. Es’ liegti.im. eigenen Interesse | der Vertreter deutscher Firmen, dem 
Kaiserlichen Generalkonsulat mitzuteilen, welche deutschen Firmen sie ver- 
treten; "damit es Solche Anfragen ohne weiteres beantworten kann.“ . So 
beifällig.diewJletztgenannte Tätigkeit von den Vertretern deutscher Firmen 
in Buenos Aires aufgenommen werden wird, so wenig dürften die deutschen 
Importfirmen in Buenos Aires und Exportfirmen in Deutschland in dem 
erstgenannten Angebot eine Förderung ihrer Interessen erblicken. 
Zoll auf Wünsche zum argentinischen Zolltarif sind. dem Kongreß in 
Druckpapicr.  ]o{zter Zeit verschiedentlich unterbreitet worden, so empfinden es z. B. die 
Buch- und Zeitungsdruckereien als großen Uebelstand, daß das zum 
Zeitungsdruck verwendete: Papier einem relativ hohen Einfuhrzoll unter- 
liegt. . Die ‚Einfuhr dieser Papiersorte hat im letzten Jahr ganz erheblich 
zugenommen: von ca. 13 Millionen Kilo im Jahre 1908 auf ca. 28 Millionen 
Kilo im Jahre 1912. „Es wird gefordert, daß der Zoll auf Zeitungspapier 
von 2 Cts. Gold per Kilo und der auf Werkpapier von: 4 Cts. Gold ‚per 
Kilo auf die Hälfte herabgesetzt werde. Der jetzige Zoll, der von einem 
Zollwert (aforo) von 6 Cts. Gold per Kilo ‚erhoben wird, bedeutet beim 
Zeitungspapier eine Verteuerung um 33!/, %; er ist die Ursache dafür, daß 
argentinische Schriftsteller ihre Bücher zum weitaus größten Teile in Europa 
drucken lassen. Die in Argentinien bestehende Papierindustrie soll durch 
die gewünschte Zollherabsetzung nicht benachteiligt werden, doch erscheint 
dies zweifelhaft, ‚denn die Einfuhr von Holzstoff nach Argentinien ist im 
vorigen Jahre nicht unerheblich zurückgegangen, was von anderer Seite 
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