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Ueber die petrographische Beschaffenheit dieser Schichten läßt sich nicht
viel sagen, es sind das die bekannten krummschaligen grünlichgrauen Sandsteinschiefer.
Auffallend ist da der Mangel an naphtaführenden Sandsteinen,
überhaupt Naphtaspuren. Die rothen Thone enthalten als
Zwischenlage den glasigen Sandstein, es ist uns jedoch nicht gelungen, die
nummulitenführenden Schichten hier aufzufinden.
Zu beiden Seiten dieses Aufbruches sieht man sowohl auf dem
Chekmecki-Berg, als auch auf der sog. Dgbrowa den plattigen eocenen
Sandstein, der mit seinem Liegenden concordant gelagert ist. Wenn wir
nun mit dem Laufe des Dunajec-Flnffes längs des Abhanges des Chekmecki-Berges
gegen Rdziostów schreiten, erhalten wir folgenden Durchschnitt.
Hinter Biczyce hören die eocenen Sandsteine auf und es erscheinen
als das Liegende derselben die rothen Thone mit dem SW.-Fallen.
NO. davon erblicken wir unter ihnen eine große Wand von dünngeschichteten,
gelblich-braunen, schiefrigen, glimmerreichen Sandsteinen mit
kleinen Hieroglyphen und undeutlichen Fucoiden. Ihre Lagerung ist mit
dem des Hangenden d. i. der rothen Thone ganz concordant.
Noch weiter gegen Rdziostów finden wir in einer tiefen Schlucht die
echten unteren Ropianka-Schichten, die das Liegende der soeben erwähnten
gelblich-braunen schiefrigen Sandsteine bilden.
Wenn wir aber in derselben Richtung das Profil weiter verfolgen,
so erblicken wir bald dieselben braunen Sandsteine mit demselben Streichen,
aber mit einem entgegengesetzten d. i. NO.-Fallen.
Es ist also evident, daß wir cs hier mit einer typischen Antiklinale
zu thun haben. Zuunterst werden die strzolkaartigen Gesteine emporgepreßt,
darauf kommen die braunen schiefrigen Sandsteine dachförmig zu
liegen, noch höher erscheinen die rothen Thone, bis endlich die eocenen
Sandsteine das Hangende der ganzen Antiklinale bilden.
Wenn wir uns noch weiter in derselben Richtung bis an den Dunajec-Fluß
begeben, so bekommen wir die Bestätigung unserer Ansicht, wir sehen
nämlich die rothen Thone mit eocenen Sandsteinen als den äußersten nördlichen
Flügel unserer Antiklinale.
In diesem Profil ist der Umstand auffallend, daß die braunen schiefrigen
Sandsteine sich hier zwischen die rothen Thone und die strzolkaartigen
Gesteine einschieben, während wir sonst überall die beiden letzteren Schicht
gruppen in einem engen und unmittelbaren Zusammenhange beobachteten.
Es scheint jedoch, daß diese Zwischenlage nichts anderes ist, als eine
locale Entwicklung der Ropianka-Schichten.
Diese ganze Aufbruchswelle wendet sich gegen NW., nach Klyczanv,
Chomranice u. s. w., worauf wir bald zurückkommen.