Full text: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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4. Ter Zug, der sich über Ropica ruska, Stzkowa, Siary u. s. w. 
erstreckt, ist schon genügend aus dem ersten Theile unserer Arbeit bekannt. 
Dasselbe gilt von zwei kleinen Aufbrüchen: 
5. bei Rychwald und 
6. bei Ptztna. 
Bei beiden letzteren Zügen sind die rothen Thone nicht sichtbar, 
eine Erscheinung, die sich durch die Wirkung der Denudation erklären läßt. 
. 7. Ein mächtiger Aufbruch zieht sich von Przystop über Nowica, 
Leszczyna, Kunkowa und verschwindet im NW. unter dem Eocen. 
Wie bereits im ersten Theile erwähnt, scheinen hier die naphtafüh- 
rendcn Schichten zu fehlen, weshalb dieses Terrain zu den Naphta- 
Schürfungen nicht empfohlen werden kann. 
8. Im Streichen des letzten Zuges befindet sich in ļwsie ein Auf 
bruch von Ropianka-Schichten, der zweifellos die Fortsetzung desselben 
bildet. Aber auch hier konnten wir nicht die beiden Vorkommnisse mit 
einander verbinden, da der Berg über tofie nur aus dem Eocen besteht. 
Nur die rothen Thone, die das Hangende der Ropianka-Schichten bilden, 
vermitteln den Uebergang zwischen den beiden, und erreichen bei Bielanka 
eine starke Entwickelung. In ihrer weiteren Richtung gegen Szymbark zu 
bedecken sie sich mit jüngeren eocenen Sandsteinen und erscheinen dadurch 
auf der Karte in zwei Arme gespalten, von denen der westliche bis auf 
den „Blich" bei Ropa hinüberstreicht. 
9. Ter Ropianka-Zug von Smerekowiec und 
10. der Kwiaton-Ußcie-Zug streichen regelmäßig NW. und werden durch 
die rothen Thone in einem Querthal mit einander verbunden. Der erste 
Zug scheint die Fortsetzung des Zuges „Przyslop-Leszczyna-Kunkowa" zu 
sein, der zweite hingegen geht auf das Gebiet des nächstfolgenden Karten 
blattes nach Wola, Wawrzka u. s. w. über. 
11. Endlich ist da zu erwähnen, daß bei Czarna der südlichste Auf 
bruch dieses Terrains beginnt, der jedoch erst weiter im W. eine stärkere 
Entwickelung erlangt. 
Das Eocen nimmt (abgesehen von den rothen Thonen, die wir bereits 
besprochen) den größten Theil des Terrains ein und zeigt sich in verschie 
dener petrographischer Ausbildung. 
Als massiger Sandstein (grüne Farbe mit rothen Querstrichen) bildet 
es drei breite Züge: 
1. Zwischen Macina und Bartne, 2. zwischen Pstràe und Banica, 
und 3. der größte -zwischen ļwsie und Kwiaton. 
Alle diese Züge sind schon durch ihr schönes landschaftliches Aus- ' 
sehen ausgezeichnet. 
Die Hauptmasse des Eocens wird durch plattige Sandsteine (grüne
	        
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