Full text: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Auf der linken Seite des Flußthales erscheinen die Ropianka-Schichten 
S. von Rdziostów und erstrecken sich hernach unweit von den Menilit- 
Schiefern durch den südlichen Theil des Bergbaues von Kltzczany, unter 
halb Wola-marcinkowska über das Smolnik-Thal und noch weiter gegen 
NW. In Chomranice sieht man auch die rothen Thone in ihrem Hangen 
den stärker entwickelt. 
Weiter im S. haben wir längs des Pruski-Baches einen anderen 
Ropianka-Zug. Hier erreichen die rothen Thone eine starke Entwickelung, 
sie erstrecken sich hoch hinauf bis zu der Sandez-Limanower Poststraße, 
und nachher auf die andere Seite des Bergrückens in die Gegend des 
Bierzewicki-Baches, unweit des Khczaner Bergbaues. Von der südlichen 
Seite reichm sie bis nach Biczyce an das Thal des Tunajec-Flusses. 
Der plattige eocene Sandstein bildet einen breiten Zug im SO. des 
Blattes in der Gegend von Neu-Sandez und geht hernach über Kurowski- 
berg u. s. w. auf die andere Thalseite hinüber. Wir wollen hier an die 
Thatsache erinnern, daß wir in diesem Zuge am Kurowski-Berg Nummu- 
liten gefunden haben. 
Ein anderer Zug eocener plattiger Sandsteine zeigt sich nördlich vom 
Ropianka-Aufbruch in Mogilno, Librantowa u. s. w. 
Der Citzèkowicer Sandstein erscheint als Fortsetzung des Chodorower 
Zuges zwischen L.yczana und Milkowa. 
Der nordwestliche Theil des Blattes wird durch die Schichten von 
Libusza ausgefüllt. 
Die Gruppe der Menilit-Schiefer zeigt hier eine sehr interessante 
Ausbreitungsweise. 
Im Allgemeinen lassen sich hier zwei Menilit-Schieferzüge, ein nörd 
licher und ein südlicher unterscheiden, die nahe an einander und parallel 
angeordnet sind. 
Der südliche Zug ist nichts anderes als die Fortsetzung der Grybüwer 
Synklinale. Aehnlich dem Ropianka-Zug verengt er sich stark bei Mogilno, 
läuft dann in dieser schmalen Zone unweit von Koniuszowa, Librantowa 
u. s. w. überall in der Nähe der Ropianka-Schichten und kommt auf solche 
Weise bis nach Wielogiowy, wo er sich stark erweitert und schließlich durch 
das Dunajec-Thal unterbrochen wird. Auf der anderen Seite des Flusses 
sieht man ihn im N. des Rdziostüwer-Berges, hernach in einer mächtigen 
Entwickelung im Thale des Smolnik - Baches und in der Gegend von 
Kl^czany, wo er wie bereits früher erwähnt, unterhalb des Bergbaues er 
scheint und bis unter den Gipfel des Chetm-Bergcs reicht. 
Aber man sieht die Menilit-Schiefer auch am Dunajec-Flusse zwischen 
Kltzczany und Tygoborze, ferner in der Schlucht des Biakowodzki-Berges. 
Diese beiden Vorkommnisse gehören offenbar ein und demselben Zuge an,
	        
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