Full text : Lexikon der Handelsgeographie

328

Montrose  —  Moskau.

ferner  Pottasche,  Hafermehl,  Leder,  phoö
ßWaumWf,  ßeße,  Bolse,  (Be#.  -
Platz  gebrauche.  Man  verkauft  einher
mische  Produkte  gegen  bar,  Kolonialwa
ren,  Wein  re.  auf  4,  Eisen-,  Manufaktur
waren  re.auf  4—6MonateKredit.  Wech
s  c  l  k  u  r  se  auf  Loudon  GO  Tage  nach  Sicht.
Nerv  Pork  kurze  Sicht.
Montrose  (jpr.  nàtrohs'),  Hafenstad!
in  der  schott.  Grafschaft  Forfar,  an  der
Mündung  der  Esk,  der  Caledonian-  und
der  North  British-Eisenbahn  ;  (mi)  14,60£
Einw.  Deutsches  Vicekonsulat  fürM.  und
Inverbervie;  Bank  of  Scotland,  Union
Bank  of  Scotland.  Fischfang  und  Handel
(Einfuhr  1875:  8  Mill.  Mk.);  ciane
Flotte  0875)  78  Seeschiffe  (14,565  Tom).
18/9  verkehrten  hier  10  deutsche  Schiffe.
.  Montserrat  (spr.m°,,nsscrrah).brit.  Insel
!"  Westrndieu,  8  qkm  (l,5i  QM.)  mit
(1871)  8693  (Situo.  Die  Ausfuhr  (namentlich
  Zucker,  Export  1877:  24,360  Ctr.)
wertete  1877:  640,000  Mk.,  die  Einfuhr ­
  500,000  Alk.;  Schiffsverkehr  17,000
Die  Kolonialeinnahmeu  betrugen
1Ş00,  die  -  Ausgaben  120,000  Mk.'
Mosambik  (Mozambique),  portug.
Besitzung  au  der  Ostknstc  von  Afrika,  bestehend ­
  aus  den  Gebieten:  Kap  Delgado,
Anyvche,  Mosambik,  Jahambaue,  Quelimaue,
  Sofala,  Lourcnso  Marquez  (s.  d.)
und  Tete;  91,150  qkm  (18,000  QM.)
nut  ca.  350,000  (Situo.  —  Hauptsächlich"
Bodenerzeuguisse:  Reis,  Mais,  Hirs
Kaffee,  Bauimvolle,  Kokosnüsse.  Ausg
fuhrt  werden:  Ebenholz,  Zähne  von  Fluf
Pferden,  Schildpatt,  Kopal,  Goldstanl
Gummi  und  Ambra.  M.  gehört  zu,
Weltpostverein.  Die  gleichnamige  Stal
liegt  auf  der  Insel  M.;  die  Bevölkerun
(ca.  7000)  besteht  aus  wenigen  Portugii
seil,  indischen  Banianeu,  zum  größten  Te
aber  aus  Sklaven  und  freien  Farbigen.
Mosel,  linker  Nebenfluß  des  Rheim
505  km  laug,  schiffbar  für  kleine  Fahrzeug
von  Frouard  an  (358  km  weit).  Damp!
schiffahrt  abwärts  Trier  bis  Koblenz  (zwi
Gesellschaften).  Oberhalb  Metz  bis  zu
Grenze  ist  der  Moselkanal  gebaut  worden
die  alte  Hauptstadt  des  ruf
Reichs,  au  der  Moßkwa;  (i87i)  601,96!
(  uuo.  Deutsches  Berufskonsulat  (Amts

bezirk:  die  Gouvernements  M.,  Jaroälaw,
  Twer,  L>smolensk,  Tula,  Woronesh,
Tambow,  Rjäsau,  Ssaratow,  Ssimbirsk,
Ssamara,  Kasan,  Nishnij  Nowgorod,
Perm,  Wjatka,  Ufa,  Orenburg,  Kostroma,
Wladimir,  Kaluga  und  Pensa);  Kontor
der  Staatsbank,  Filiale  der  Wolga-Kama-Bank,
  Moskauer  Diskontobank,  Aèoskauer
  Handelsbank,  Moskauer  Kaufmannsbank;
  Münzstätte;  Börse,  Konimerzkollegium;
  Atesse,  Wollmarkt.  —  Die
Industrie  Moskaus  ist  eine  sehr  bedeutende ­
  und  vielseitige.  Zum  Moskauer
Fabrikbezirk  rechnet  man  aber  nicht  allein
die  industriellen  Etablissements  (s.  Rußland, ­
  S.  227)  in  der  Stadt  und  im  Gouvernement ­
  M.,  sondern  auch  die  in  den  benachbarten, ­
  namentlich  im  Gouvernement
Wladimir.  Wichtiger  istM.  alsHauptstapelplatz
  des  Binnenhandels  von  Rußland. ­
  M.  ist  das  Centrum  für  sämtliche
rilssrschen  Eisenbahnen,  die  von  hier  nach
sechöverschiedcuenRichtuugen  ausstrahlen:
St.Petcrsburg,  Jaroslaw,  Nishnij  ^Nowgorod, ­
  Ssamara,  Orel  und  Ssmolensk.
Durch  die  Moßkwa  und  die  mit  ihr  zusammenhängenden ­
  Kanäle  ist  M.  mit  dem
Kaspischen  und  dem  Baltischen  Meer  verbtlnden.
  Bestimmte  Angaben  über  den
Handelöwert  gibt  es  nicht.  Die  Gesamteinnahmen ­
  deöZollamtö  bezifferten  sich  1879
auf  rund  55  Mill.  Mk.  Ein  sehr  erheblicher ­
  Teil  der  für  M.  bestimmten  Waren
wird  aber  in  Wirballen.  Alcxaudrowo,
Warschau,  Libau,  Riga,  St.  Petersburg,
Odessa,  hauptsächlich  aber  in  Reval  (dein
»Seehafen  Moskaus«)  verzollt.  An  dem
dortigen  Import  von  364,5  Mill.  Mk.  im
Jahr  1879  partizipierte  M.  mit  320  Mill.
Mk.  Rechnet  man  hierzu  den  Handelswert
  der  in  M.  1879  verzollten  Güter
mit  480—640  Mill.  Mk.  sonne  den  Wert
der  an  den  übrigen  Zollämtern  für  M.
abgefertigten  Waren  mit  etwa  320—640
Mill.  Mk.,  so  kann  man  den  Gesamtwert ­
  der  nach  M.  aus  dem  Ausland  importierten ­
  Waren  auf  1280—1600  Mill.
Mk.  veranschlagen.  Deutschland  mit  320
biö  480  Mill.  'Mk.  Einfuhrwert  nimmt
hier  den  ersten  Rang  ein.  Der  Großhandel ­
  konzentriert  sich  fast  ausschließlich  in
den  Händen  der  Deutschen;  die  deutsche
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.