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Diese machen ungefähr 75 o/o der gesamten Arbeiterschaft aus
und haben ein Durchschnittsverdienst von 5,75 Mark pro Tag.
Allgemein hat die Fabrik genügend Angebot von guten Arbeitern.
Die Arbeitseinstellung geschieht meist durch direkte
mündliche oder schriftliche Anmeldung des Arbeiters; nur bei
besonderen Bedarfsfällen wird das Arbeitsamt oder die Zeitung
zum Arbeitsvermittler.
Heute ist in München und Bayern, wie auch im Ausland
die Firma J. G. Landes, Maschinen- und Kesselfabrik,
Eisen -und Metallgießerei als ein bedeutendes
Unternehmen bekannt, im Ausland namentlich wegen einiger
Spezialmaschinen, die nur diese eine Firma herstellt. Sonst
beschränkt sich, nach den uns gemachten Angaben, der Absatz
speziell auf München und seine weitere Umgebung; sogar
nach Norddeutschland liefert die Fabrik ganz wenig Produkte,
da die Frachtkosten zu hohe sind um mit anderen Firmen
konkurrieren zu können. So zeigt sich die Fabrik als ein rein
konsumorientiertes Unternehmen.
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Der Betrieb hat sich aus kleinsten Anfängen vom Jahre
1858 zu seiner heutigen Gestalt emporgerungen. Aus der
Schaffensstätte, die anfänglich nur für den Mühlenbau bestimmt
war, gingen, abgesehen von den vielen, verschiedenen
gewerblichen und industriellen Zwecken dienenden Maschinen
und Motoren, im Aufträge hoher Militärbehörden die kompliziertesten
Maschinen, Vorrichtungen und Werkzeuge für
Zwecke der Geschoßfabrikation und anderer militärischer
Zwecke hervor.
Außer diesen Militärlieferungen beschäftigte sich die Fabrik
als Spezialität mit Brauerei-Einrichtungen und zwar zählte
Landes'die bedeutendsten Brauereien Münchens zu seiner Kundschaft;
des weiteren kultivierte er den Bau von Sägeeinrichtungen
und er war einer der Ersten, welcher im Jahre
1863 den Bau von Walzensägen in Angriff nahm, von welchen
viele Hunderte ausgeführt wurden. Außerdem gingen aus dem
Etablissement eine große Zahl von Holzschleiferei- und Papierfabrik-Einrichtungen
hervor; auch dem Wassermotoren-, speziell
Turbinenbau widmete sich Landes mit vielem Erfolge
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