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ergebenen Anhängern! Aber selbst die gcsnmmte Anhänger
schaft würde schwerlich dazu genügen. Ja, könnte die Re
gierung des neuen Staates über eine wohldisciplinirte und
geschulte stehende Militärmacht verfügen, so wäre sie wohl eher
im Stande, jeden Widerstand zu brechen, allein das stehende
Heer hat ja in Gemäßheit des aufgestellten Programms ab
geschafft werden müssen, und wie unverläßlich eine Bürgermiliz
ist, lehrt die Geschichte genugsam.
5. Da im neuen Reiche alle Arbeit in staatliche Genossenschaften
aufgelöst sein wird, so hoffen die dereinstigen Staatslenker,
daß die Genossen eine gegenseitige gute Controle üben werden;
sie dürften sich barin arg täuschen, denn die zu Feinden jedes
obrigkeitlichen Zwangs systematisch ausgebildeten Gen osseli
würden höchst wahrscheinlich die gegenseitige Controle haupt
sächlich darauf richten, daß Niemand seinen Genossen bei den
Vorständeil oder den voir den Centralbehörden angestellten
Arbeitsinspectoren wegen irgend eines Versehens anzeigte,
widrigenfalls er als Berräther gebrandmarkt, gewiß einen
schweren Stand bekommen würde.
6. Würden in die zukunftsstaatlichen Genossenschaften nicht auch
die Faulen, Ungeschickten und die Unruhe stiftenden Schwätzer
übernommen werden müssen und diese durch ihr böses Bei
spiel allmählig die Mehrheit anstecken, die sich dann bei der
geringsten Veranlassung gegen die Vorgesetzten unbotmäßig be
nehmen würde?
7. Die Preßfreiheit wird im socialistischen Staate nur Staats
monopol werden, denn da in demselben er als Besitzer aller
Betriebsmittel, also auch der sämmtlichen Druckereien, über
diese allein verfügt und jeder private Besitz derselben ausge
schlossen sein wird, so kann auch von einer wirllichen und all-
gemeinen Preßfreiheit keine Rede mehr sein, indem die social
demokratische Regierung sicherlich nur solche Geistesproducte
dem Volke durch ihre Preßorgane darbieten lassen wird, welche