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denken an seine, zu Wusterhausen a. D. verstorbenen Eltern der Kirche
an letzterem Orte eine Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn-Obligation
über 100 Thlr. mit der Bestimmung, dast aus den jährlichen Zinsen
dürftigen unbescholtenen Brautpaaren am Tage der Trauung ein Gebetbuch
geschenkt werde.
Biittnersches Schul-Stipendium zu Potsdam,
von jährlich 7 Thlr., die ein für alle Mal an einen Gymnasiasten
verliehen werden.
Bulle-Günthersches Stipendium zu Nauen.
Der Bürgermeister Bulle vermachte ums Jahr 1604 500 Thlr. und
der Zlcsemeister Günther 300 Thlr. zu einem Stipendium. Der
,ronds beträgt jetzt an 4000 Thlr. und das Stipendium wird an Söhne
besoldeter Magistratspersonen, Geistlichen und Lehrer, event, an Bürger-Söhne
aus Nauen auf 1 Jahr von dem dortigen Magistrat unter
Zuziehung des Ober-Predigers vergeben.
Benny B n r ch a r d t,
Kaufmann zu Landsberg a. W. und seine Gattin begründeten im Jahr
1858 ein Stipendium für junge Gewerbebeflissene und Techniker. Au
der Spitze des Kuratorii steht der Bürgermeister von Landsberg a. W.
Dre Verleihung erfolgt auf 3 Jahre an Söhne solcher Personen, welche
wenigstens 3 Jahre ins Landsberg ihren Wohnsitz gehabt haben und
zum Besuch einer Preußischen Gewerbeschule oder des Gewerbe-Instituts
genügend vorbereitet sind. Die Stiftung hat die Rechte einer
juristischen Person und 1000 Kapital. Neben derselben ist eine Stiftung
von 4000 Thlr. mit der Bestimmung gegründet, daß von denl
K. Ministerium für Handel, Gewerbe und' öffentliche Arbeiten aus den
Zinsen an Zöglinge des Gewerbe-Instituts jüdischen Glaubens ein
Stipendium verliehen werden soll. Die Berleihnng erfolgt am 25. Januar
von dem Ministerium auf den Borschlag des Direktors des Gewerbe-Instituts
der Art, daß der Genuß desselben mit dem 1. Oktober
des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben diejenigen
den Vorzug, welche mit dem Stifter oder dessen Ehefrau dem
Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten
Bewerbern haben diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit
der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a. W. und falls auch
solche nicht vorhanden sind, diejenigen, welche in Sonnenburg ihren
Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die
größere Bedürftigkeit sowie die bessere Qualifikation und moralische
Führung. Auch dieser Stiftung ist die landesherrliche Genehmigung ertheilt,
und sind ihr die Rechte einer juristischen Person verliehen'. Noch
schenkte Benny Burchardt der Stadt Sonnenburg zu einer Armen-Stiftnng
400 Thlr., deren Zinsen alljährlich an Bedürftige vertheilt
werden sollen.
Burghardtsche Anssteuer Stiftung.
Beate Burg Hardt geb. Löwe (f 1844 zu Breslau) legirte der Judengemeinde
daselbst 2500 Thlr. mit der Bestimmung, daß die Zinsen