Erziehungs-Anstalt D in a-Nauen sche Stiftung zu Berlin.
Am 4. März 1779 durch letztwillige Verfügung der Dina, geb. Za-
duck 9iauen, verw. Jakob (5ohn, für Knaben gestiftet. Den Be
stimmungen der Stifterin gemäß erhallen 6 arme jüdische Knaben von
8 —Jahren aus der beiderseitigen Verwandtschaft der Stifterin
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9iai)biner oder Vice-Ober-Rabbmer ist als Kurator eingesetzt, die Rechte
dieser 3 Anstalten wahrzunehmen; ihm zur Seite stehen zwei Disponen
ten, aus der Familie der Erblasserin und aus der ihres Gatten. Das
Institut Talmud Thora ist gehalten, jährlich mit 100 Thlr. einige
Spglinge des Instituts zu unterstützen; von einem Theile der übrigen
Zinsen werden arme Verwandte der Erblasserin und ihres Mannes un
terstützt, eben so mich von den Jahreszinsen der Kapitale, welche die
beiden andern Institute bekommen haben. Das Institut Talmud Thora
erhielt übrigens 2 Synagogenstände auf ewige Zeiten, die es zu fei*
huh festen vermuthet, und ein Hintergebäude in dem Hause Span-
dauerftraße 48., in welchem der Lehrer jenes Instituts mit einigen
Rnh/ 11 * 111 a w- Ņohnung und ein besonderes Lchrzimmcr hat; die
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^ Erziehungs Anstalt für jugendliche Korrigenden zu Stein,eld.
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«V,- , J q Oeeglerung zu Aachen.
Sie bellebt^r 'îî? verlassene und verwilderte cv. Knaben zu Berlin.
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1tst lt besteht, lst erworben mit einem von König Friedrich Wilhelm IV.