Full text: Preußisches Landbuch

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Ñ'schersá Legaten-Kasse zu Königsberg. 
(Ücfiiftei non ber W, kriegërgtWn %ijd,er für gßittmen ber refor- 
'"'"en Hofpredtger in Königsberg. Sie hat 6000 Thlr. Kapital 
dessen Zinsen an bärtige Hofprebiger-Wittwen gleichmäßig vertheilt 
Fischersches Legat 
von 1000 Thlr. Die Zinsen werben in Pretzsch halb zu Schulqelb 
für arme Kinder, halb für Armen-llnterstütznng verwenbet. 
Fischersches Stipendium, 
ans letztwilligen Bestimmnngen bes Kriegsraths Fischer (1776— 
1785) herrührend, ber sein Vermögen dem akademischen Senat in Kö 
nigsberg zu einem abgesonderten Stipendien-Fonds für Studirende 
aller Facnltäten vermachte. Die Stipendien sollten jedes 200 Thlr. 
jährlich betragen. Das Kapital belief sich (Koch 11. 551) 1838 ans 
¿0,j00 Thlr. 
Fixemersche Stiftung 
bei der katholischen Kirche zn Spiesen (Ottweiler), 1840 durch ben 
Şrrer F»xemer begründet. Sie hat jetzt 300 Thlr. Kapital. Die 
Zinsen werden durch den Kirchen - Vorstand zu Schulgeld für arme 
Kinder oder zur Rcniuiieratiou vou Lehrern oder Lehrerinnen ver 
wendet. 
Ivh. Paul Flachshaar, 
Kaufmann in Danzig und seine Gattin, Marie geb. Lesse legirten ein 
1836 znr Hcbnng gekommenes Kapital von 20,000 Gulden in Dan- 
ziger Kourant (5000 Thlr.) als Grundfonds einer Stiftung zur Unter 
stützung von 20 armen und hülflosen Wittwen. Außerdem vermachten 
sie dem städtischen Lazareth 3000, dem Spendhanse 3000, dem Kinder 
hause 3000, dem neuen Armen-Justitut 3000 Gulden. 
Flachs-Spinn-Anstalt zu Tschirnau, 
für Schulkinder, 1823 errichtet und von 60—80 Kindern besucht. Sie 
hat ein Kapital von 1000 Thlrn., dessen Zinsen und etwa 70 Thlr. 
jährlich an freiwilligen Beiträgen zur Unterhaltung verwendet werden. 
S. v. Lestwitzsche Stiftungen. 
Flama ry sche Stiftung, 
zur Ullterstützulig armer Blinden, begründet in dem Testament des 
Orts-Einnehmers Flamary zu Halle a. S. Sie steht unter Aufsicht 
Previ. Landbuch. 12
	        
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