Full text : Preußisches Landbuch

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biildung  mit  dem  Gymnasium  eine  Real-Schule  1  ster  Klasse,  deren
Bedürfnisse  nächst  dein  Schulgelde  ans  städtischen  Fonds  bestritten
werden.
Gymnasium  zu  Eiöleben,
eine  alte  Stiftung  der  Grafen  von  Mansfeld  ans  Luthers  Zeit.  Zur
Unterstützung  armer  Schüler  und  zu  Stipendien  werden  jährlich  6  —
700  Thlr.  verwendet  (Wiese  S.  265).
Gymnasium  zu  Elberfeld,
frühere  Rektorat-Schule,  seit  1822  als  (ev.)  Gymnasium  anerkannt.
Lehrer-Pcnsions-,  Wittwen-  und  Waisen-Stiftung,  seit  1855  aus  milden ­
  Gaben  begründet,  Kapital  14,000  Thlr.
Gymnasium  zu  Elbing,
die  älteste  Anstalt  dieser  Art  in  Westpreußen,  1536  gegründet,  evangelisch. ­
  Sie  bezieht  aus  den  Einkünften  der  Pott-Eowleschen  Stiftung ­
  die  Zinsen  von  30,000  Thlr.  zu  Lehrer-Gehältern.  Die  Zinsen
eines  Legats  der  Prof.  Fuchsschen  Ehegatten  von  1000  Thlr.  sind
für  die  älteste  Wittwe  der  ordentlichen  Lehrer  des  Gymnasiums  bestimmt. ­

Gymnasium  zu  Emnierich,
katholisch,  seit  1832  rcorganisirt.  Mit  einem  Konvikt  (s.  Hop  pesche
Armen-Stiftung).  Kapital-Vermögen  108,500  Thlr.  Mehrere  Stipendien. ­

Gymnasium  zu  Erfurt,
ein  Königliches  Institut,  1820  an  die  Stelle  des  früheren  Raths-Gymnasiums
  getreten  und  im  ehemaligen  Jesuiten-Kollegium  untergebracht. ­
  Der  zehnte  Theil  der  Schüler  sann  Freistellen  erhalten.  Heilt ­
  e  man  n  scher  Stipendien-Fonds;  die  Zinsen  von  522  Thlr.  werden
zu  Schulbcdürfuissen  des  Gyrunasinnis,  namentlich  für  Gymnasiasten
des  Orts  verwendet;  Thilo  v.  Ziegler  sche  Stipendien-Stiftung.
Gymnasium  zu  Essen,
eine  alte  Anstalt,  seit  1819  Simnltan-Gymnasinm.  Stadt  und  Staat
zahlen  Zuschuß  zur  Unterhaltung  der  Anstalt.  Bitting  Hoffsche  Stiftung ­
  zur  Unterstützung  armer  Schüler  durch  Schulbücher  (jährlich  13  (
Thlr.).  1861  schenkte  ein  Ungenannter  500  Thlr.  in  Stadt-Obligationen ­
  mit  der  Bestimmung,  daß  die  Zinsen  à  5  pEt.  alljährlich  an
zwei  fleißige,  talentvolle  und  arme  Schüler  von  Tertia  aufwärts  zur
Unterstützung  in  ihren  Studien  zu  gleichen  Theilen  verwendet  werden
sollen.
Gymnasium  zu  Glatz,
eine  katholische  Anstalt,  von  den  Jesuiten  1597  gestiftet,  jetzt  Königlich.
Konviktorinm  mit  34  Fundatistrn-Stetten,  deren  Inhaber  verpflegt  und
bekleidet  werden.  Stipendien  für  Studircnde  der  kath.  Theologie,  von
dem  Prof.  Bach  (+  1845)  begründet  (Wiese  S.  178).
            
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