Full text : Preußisches Landbuch

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Herzoglichen  Kammer  verwaltetes  Kapital  von  3075  Thlr.  und  die
Zinsen  von  dem  Gräflich  Kospothschen  Kapital.
Gymnasium  zu  Oppeln,
aus  dem  ehemaligen  dortigen  Iesuiten-Seminarium  und  der  katholischen
Stadtschule  hervorgegangen.  Jetzt  eine  Königliche  (katholische)  Anstalt,
welche  unter  ihren  Einnahmen  5146  Thlr.  aus  Stiftungs-und  ähnlichen
Fonds  bezieht.  5  vom  Kardinal  v.  DieP  en  brock  gestiftete  fürstbischöfliche ­
  Stipendien  für  utraquistische  Gymnasiasten  katholischer  Konfession; ­
  Stiftung  der  Gesellschaft  der  Freunde  für  jüdische  Schüler.
Alkersche  Prämien-Stiftung.  (Wiese  S.  200.)
Gymnasium  zu  Paderborn.
Aus  einer  alten  Dom-Schule  hervorgegaugen,  seit  1614  von  Jesuiten
geleitet  und  nach  dem  damaligen  Fürstbischof  Theodor  v.  Für  stenberg
„Gymnasium  Theodorianum"  genannt,  seit  Aufhebung  des  Jesuiten-Ordens
  zum  Theil  aus  den  Einkünften  desselben  (dem  jetzigen  Paderborner
  Studicn-Fonds)  unterhalten.  17  Stipendien  bischöflicher  Verleihung
bon  30—50  Thlr.  für  arme  Schüler,  1  Stipendium  aus  dem  Gymnastal-Fonds.
  (Wiese  S.  316.)  S.  Knaben  -  Seminar,  Freih.  v.
L  edebu  r-Wichcln  rc.
Gymnasium  zu  Potsdam,
aus  einer  alten,  von  König  Friedrich  Wilhelm  I.  1738  erweiterten
lateinischen  Schule  hervorgegangen;  Gymnasium  seit  1812.  Mehrere
Stipendien  für  Studircnde;  Büttnersches  Vermächtnis;  für  arme
Schüler,  und  seit  1827  eine  Lehrer-Wittwen-  und  Waisen-Kasse  mit
4000  Thlr.  Kapital  (Wiese  S.  110).  Städtische  Freistellen  bestehen
5  pCt.  der  ganzen  Frequenz,  aus  den  Fonds  der  Eiseuhardtschen
Stiftung  sind  7j  begründet.  Vgl.  v.  Nohdich.
Gymnasium  zu  Prenzlau.
Aus  einer  alten,  1543  gegründeten  Schule  hervorgegangen  und  mit
Real-Klassen  versehen.  Gymnasium  seit  1812.  Mit  27  städtischen
Freistellen  und  2,  welche  von  den  Kreis-Stauden  verliehen  werden.
(Wiese  S.  139.)  Vgl.  v.  Winterfeldt.  Pensions-Fonds  mit  3700  Thlr.
Kapital.
Gymnasium  zu  Quedlinburg.
Von  der  Aebtiffin  Anna  II.,  Gräfin  zu  Stolberg  1540  als  eine  lutherische ­
  Schule  gestiftet.  Die  Anstalt  hat  17000  Thlr.  Kapital  und
mehrere  Schul-Stipendien  aus  der  Kloster  Bergeschen  Stiftung,  aus
einem  Vermächtniß  des  Reg.-Raths  Volk  von  1000  Thlr.  und  aus
einer  1855  zu  Ehren  des  Prof.  Dr.  Jhlefeld  gegründeten  Stiftung
mit  2700  Thlr.  Kapital  (Wiese  S.  300).  Ja  cobisches  Stipendium
(1811)  von  jährlich  40  Thlr.
Gymnasium  zu  Rasteuburg.
Um  das  Jahr  1546  gestiftet,  seit  1817  in  der  jetzigen  Gestalt  bestehend ­
  und  König!.  Patronats.  Aus  den  Mitteln  der  Anstalt  werden
            
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