Full text : Preußisches Landbuch

311

2000  Thlr.;  3)  ben  Armen  ber  katholischen  Stabtgemeinbe  in  Liebenthal ­
  „zu  einer  immerwährenden  Armen-Fundation"  2000  Thlr.
mit  der  Bestimmung,  baß  bie  Zinsen  ben  Armen  ber  Gemeinbe  in
jährlichen  Antheilen  von  12,  24  unb  48  Thlr.  in  monatlichen  Raten
ausgezahlt  werben  sollten.  Seine  Schwester,  Maria  Theresia  Hübner
  (+  zu  Breslau  1846)  vermachte  ebenfalls  2000  Thlr.  „ben  Arinen
  in  Lrebenthal  zu  einer  immerwährenden  Armen-  unb  Familiengunbotion
  beg  m#icig  00^^964  ber  Stobtoemeinbe"  0eibe
bur*  %norbnuņ9  ber  %c.  ^übncr  mit  einanbcr  bereinigten  eiftnngë,
Fonds  sollen  die  Bezelchnung:  „Dom-Kapitular-Vogteiamts-Reqistrator
Ignatz  unb  Maria  Theresia  Hübnersche  Armen-  und  Familien-Funbatlon
  (für  Liebenthal)"  führen.  Die  Verwaltung  ber  Stiftung  hat
der  katholische  Pfarrer  daselbst  und  die  Oberaufsicht  das  fürstbischöfliche ­
  General-Vikariatamt.  Noch  vermachte  Maria  Theresia  Hübner
dem  Hospital  in  Liebenthal  1200  Thlr.  und  setzte  demnächst  die  Armen
des  katholischen  Kirchspiels  in  Kanth  zu  Universalerben  ein,  indem  sie
bestimmte,  daß  vom  Nachlasse  zum  Andenken  an  ihren  in  Kanth  verstorbenen ­
  Vater  und  ihren  zu  Breslau  verstorbenen  Bruder  eine  besondere ­
  Stiftung  unter  dem  Namen  „Domkapitular-Amts-Registrator
Karl  Emanuel  und  Johann  Karl  Hübnersche  Armen-Fundation"  errichtet ­
  und  ans  den  aufkommenden  Zinsen  die  Armen  unterstützt  werden ­
  sollten.  Der  Werth  des  Vermächtnisses  betrug  4700  Thlr.  Die
Verwaltung  desselben  ist  dem  katholischen  Pfarrer  in  Kanth  und  die
Oberaufsicht  bein  Vikariatamte  in  Breslau  übertragen.
Anton  Hübner,
Weinkaufmann  zu  Breslau  (f  1860)  hinterließ  ben  Armen  seiner  Geburtsstadt
  ìewln  500  Thlr.  mit  der  Bestimmung,  daß  die  Zinsen  davon ­
  alljährlich  am  24.  Dezember  an  würdig  befundene  Stadtarme  vom
Magistrat  vertheilt  werden  sollen.

Hückelsche  Stiftung.
Fahre  1853  zu  Frankfurt  a.  O.  t  Amtmann  Hückel  setzte
Try  _şşr.  aus,  deren  Zinsen  an  arme  Verwandte  der  t  Eltern  des
"E*  ş^ļsit  werden  sollen.  Falls  solche  Verwandte  sich  nicht
wa»dtcn"snN  vermögen,  ober  nach  beni  Tode  dieser  Bers.

  Großes  Armenhaus

Hülflosen-Anstalt  zu  Münster,
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.