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2000 Thlr.; 3) ben Armen ber katholischen Stabtgemeinbe in Liebenthal
„zu einer immerwährenden Armen-Fundation" 2000 Thlr.
mit der Bestimmung, baß bie Zinsen ben Armen ber Gemeinbe in
jährlichen Antheilen von 12, 24 unb 48 Thlr. in monatlichen Raten
ausgezahlt werben sollten. Seine Schwester, Maria Theresia Hübner
(+ zu Breslau 1846) vermachte ebenfalls 2000 Thlr. „ben Arinen
in Lrebenthal zu einer immerwährenden Armen- unb Familiengunbotion
beg m#icig 00^^964 ber Stobtoemeinbe" 0eibe
bur* %norbnuņ9 ber %c. ^übncr mit einanbcr bereinigten eiftnngë,
Fonds sollen die Bezelchnung: „Dom-Kapitular-Vogteiamts-Reqistrator
Ignatz unb Maria Theresia Hübnersche Armen- und Familien-Funbatlon
(für Liebenthal)" führen. Die Verwaltung ber Stiftung hat
der katholische Pfarrer daselbst und die Oberaufsicht das fürstbischöfliche
General-Vikariatamt. Noch vermachte Maria Theresia Hübner
dem Hospital in Liebenthal 1200 Thlr. und setzte demnächst die Armen
des katholischen Kirchspiels in Kanth zu Universalerben ein, indem sie
bestimmte, daß vom Nachlasse zum Andenken an ihren in Kanth verstorbenen
Vater und ihren zu Breslau verstorbenen Bruder eine besondere
Stiftung unter dem Namen „Domkapitular-Amts-Registrator
Karl Emanuel und Johann Karl Hübnersche Armen-Fundation" errichtet
und ans den aufkommenden Zinsen die Armen unterstützt werden
sollten. Der Werth des Vermächtnisses betrug 4700 Thlr. Die
Verwaltung desselben ist dem katholischen Pfarrer in Kanth und die
Oberaufsicht bein Vikariatamte in Breslau übertragen.
Anton Hübner,
Weinkaufmann zu Breslau (f 1860) hinterließ ben Armen seiner Geburtsstadt
ìewln 500 Thlr. mit der Bestimmung, daß die Zinsen davon
alljährlich am 24. Dezember an würdig befundene Stadtarme vom
Magistrat vertheilt werden sollen.
Hückelsche Stiftung.
Fahre 1853 zu Frankfurt a. O. t Amtmann Hückel setzte
Try _şşr. aus, deren Zinsen an arme Verwandte der t Eltern des
"E* ş^ļsit werden sollen. Falls solche Verwandte sich nicht
wa»dtcn"snN vermögen, ober nach beni Tode dieser Bers.
Großes Armenhaus
Hülflosen-Anstalt zu Münster,