Full text : Preußisches Landbuch

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Kloster  zum  h.  Bernhardin  in  Hamb  (bei  Sonsbeck,.
Eine  kirchliche  Anstalt,  deren  Bewohnerinnen  sich  der  Erziehung  der
ihnen  anvertrauten  Mädchen  widmen.  Die  Töchter-Erziehunas-Anftalt
hat  5  Lehrerinnen  und  50  Zöglinge.
Kloster  der  armen  Dienstmägde  Christi  zu  Kettwig  «Esten).
Dieses  kath.  Institut  hat  eine  Oberin  und  drei  Schwestern  die  sich
dem  Unterricht  der  weiblichen  Jugend  und  der  weiblichen  Krankenpflege
widmen.  ri  3
Kloster  der  Schwestern  zum  h.  Vincenz  in  Köln,
ein  Tochter-Institut  der  gleichartigen  Genossenschaft  in  Paris  zur  Aufnahme ­
  und  Erziehung  armer  Kinder,  Ertheilung  freien  Unterrichts  an
nicht  Aufgenommene,  sowie  Besuch  und  Pflege  armer  Kranken.  Das
Kloster  zählt  8  Mitglieder,  Kinder  sind  46  aufgenommen;  die  erforderlichen ­
  Mittel  werden  meist  durch  freiwillige  Beiträge  und  durch  den
Erlös  aus  dem  Berkaufe  der  von  den  älteren  Pflegekindern  gefertigten
Handarbeiten  aufgebracht.
Kloster  zum  armen  Kinde  Jesu  in  Köln,
ein  Filial  der  gleichnamigen  Genossenschaft  in  Aachen  zur  Erziehung
armer  verwahrloseter  Kinder.  Die  Mittel  dazu  werden  aufgebracht
durch  ein  Pflegegeld  von  jährlich  48  Thlr.  für  jedes  Kind,  welches
theils  von  den  Angehörigen  desselben,  theils  von  wohlthätigen  Vereinen
gezahlt  wird;  durch  milde  Gaben  von  Privat-Personen  und  durch  den
Erlös  der  von  den  Schwestern  gefertigten  Handarbeiten.  Die  Anstalt
zählt  26  Schwestern  und  nimmt  etwa  120  Kinder  auf.
Kloster  der  Schwestern  zu  U.  L.  Fr.  in  Koesfeld.
Die  Schwestern  befassen  sich  mit  Erziehung  verwahrloseter  Mädchen
und  wissenschaftlicher  Fortbildung  der  aus  den  Elementar-Schulen  entlassenen, ­
  auch  solcher,  die  sich  dem  Lehrfache  widmen  wollen.  (Schulamts-Präparanden.)


Kloster  St.  Augustini  zu  Magdeburg,
şàļularisirt,  jetzt  eine  milde  Stiftung  mit  Korporations-Rechten
fl  r  fc/f  ct,M  160  àn  würdigen  Einwohnern  der  Stadt
bcidnlel  Geschlechts  ohne  Unterschied  des  Standes  und  der  Konfession.
Arrant  ^oqulschcn  Eheleute  vermachten  1850  dem  Kloster  1200
cren  âmfeņ  jährlich  am  30.  Oktober,  dem  Hochzeitstage  der
s  oren,  unter  die  şiabendatcn  des  Klosters  vertheilt  werden  sollen.
            
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