Full text: Preußisches Landbuch

Freiherr v. König, 
(t I860 zu Hirschberg) legirte dem dortigen Armen-Fonds 300 Thlr.: 
die Zinsen davon sollen zu Weihnachten jeden Jahres an zwei unbe 
scholtene und bedürftige dort wohnhafte Wittwen vertheilt werden. 
Christoph Königsche Stiftung zu Osterburg, 
für drei bedürftige Familien von der Nachkommenschaft des Stifters 
im Jahre 1616 errichtet. Sie hatte im Jahre 1842 ein Kapital- 
Bermögen von 6000 Thlr. (Hermes 11. S. 359.) 
Königs«Legat. 
Diesen Namen führt ein Legat von 7,000 Thlr., welches König Fried 
rich Wilhelm III. im Jahre 1840 der Stadt Berlin vermachte. Die 
Zinsen des Kapitals (320 Thlr.) werden zufolge Kommunalbeschlusies 
am 19. November, als am Tage der Verleihung der Städte-Ordnung, 
in dankbarer Erinnerung an dieses Ereigniß in Raten von 10 Thlr. 
an würdige Bürger vertheilt und die Vorschläge zur Verkeilung von 
einer Deputation der Stadtverordneten aufgestellt. Die Stadt Breslau 
besitzt ein „Königs-Legat" von 10,000 Thlr., das ebenfalls von Fried 
rich Wilhelm III. herrührt. 
KönigscheS Legat. 
Die Wittwe des Kaufmanns König vermachte (1842) der Haupt-Ar- 
menkafse zu Berlin 1000 Thlr. mit gleichmäßiger Bestimmung wie ein 
früheres Legat ihres t Ehegatten, nämlich zur Unterstützung Armer. 
Königs-Stiftung zu Nefsin (Kolberg). 
Die Gemeinde Nefsin überreichte Anfangs 1850 dem Könige Friedrich Wil- 
helm IV. zum Zeichen ihrer Anhänglichkeit und Treue ein Gemälde, in 
dessen Erwiderung der König der Gemeinde ein Geschenk von 100 Frd'or 
zu einer milden Stiftung überwies. Nach dem Statut von 1852 wer 
den die Einkünfte verwendet a) für Wittwen und Waisen, deren Ver 
pflegung oder Erziehung der Gemeinde oder dem Gute obliegen würde; 
b) zur Unterstützung von Familien und einzelnen Personen in Nessin, 
die durch Feuerschaden, Viehstcrben, Mißwachs und andere Unglücks 
fälle, sowie durch Krankheit oder Absterben des Ernährers in Noth ge- 
rathen sind; zum Ankauf von Bibeln, Gesang- und Schulbüchern 
ft^r Kmder bedürftiger Eltern in Nessin. Ein Theil der Einkünfte soll 
^og lchs zur T ergroßerung des Kapitals verwendet werden. Das Ku- 
güedschaft nach ältesten Mitglieder der Gemeinde. 
Körngsberger gemeinnützige AktiemBau-Gesellschaft, 
1864 mit einem. Grundkapital von 20,000 Thlr. in Aktien à 100 Thlr. 
begründet, um durch Erbauung oder Ankauf von Häusern gesunde und 
zweckmäßig eingerichtete Wohnungen zu billigem MiethSprcise für wenig 
bemittelte ordentliche Leute herzustellen.
	        
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