Full text : Preußisches Landbuch

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Schlesien  mit  einem  Kostenaufwande  von  13,000  Thlr.  hergestellt,  nachdem ­
  Graf  Scherr-Thoß  auf  Dobrau  1000  Thlr.,  der  Kreis  Falkenberg ­
  2000  Thlr.  geschenkt  und  die  Stadt  ein  Grundstück  von
4L  Morgen  hergegeben  hatte.  Die  Leitung  der  Krankenpflege  istDiakonissen ­
  anvertraut.
Krankenhaus  zu  Gerdauen.
Seit  1861  von  der  Genossenschaft  des  Johanniter-Ordens  begründet.
Die  Unterhaltungskosten  werden  durch  freiwillige  Beiträge  gedeckt,  event,
vom  Johanniter-Orden  getragen.  Die  Leitung  der  Krankenpflege  ist
Diakonissen  anvertraut.
Krankenhaus  zu  Glatz.
Ein  städtisches  Institut,  desien  Oekonomie  von  barmherzigen  Schwestern
geleitet  wird,  mit  einer  Abtheilung  für  Sieche.  Die  Anstalt  läßt  auch
an  arme  und  gebrechliche  Personen  in  der  Stadt  puppen  vertheilen,
und  die  barmherzigen  Schwestern  verrichten  zugleich  Krankendienste
außerhalb  des  Hauses.
Krankenhaus  zu  Glogau.
Eine  mit  dem  Hospital  vereinigte  städtische  Anstalt,  in  welcher  jährlich
etwa  300  Personen  Aufnahme  und  ärztliche  Behandlung  finden.  Um
einen  Fonds  für  dieselbe  zu  begründen,  lcgirte  Kaufmann  Nitschkc
(s.  d.)  ihr  ein  Kapital  von  3000  Thlr.  Außerdem  vermachte  er  5000
Thlr.  zu  einer  mit  dem  Krankenhause  verbundenen  Stiftung  für  unbemittelte ­
  Personen,  welche  gesetzlich  keinen  Anspruch  auf  Kommunal-Armenpflege
  haben,  sowie  für  verschämte  Arme.  Die  Zinsen  sotten
alljährlich  am  9.  Januar,  dem  Jahrestage  des  Geburtsfestes  des  Erblasiers,
  mit  {  zur  Verthcilung  von  Holz,  mit  \  zu  baaren  Unterstützungen ­
  verwendet  werden.
Krankenhaus  zu  Görlitz.
Ein  städtisches  Institut,  zur  Aufnahme  von  60  Kranken  eingerichtet.
Jährliche  Unterhaltungskosten  etwa  4500  Thlr.,  wovon  die  Halste  von
der  Stadt  zugeschosien  werden  muß.
Krankenhaus  zu  Gütersloh,
eine  zu  der  Barth  sche  Stiftung  (d.  d.)  gehörige,  1861  erbaute  und
eint  15.  Oktober  1862  eröffnete  Anstalt.
Krankenhaus  zu  Gymnich  (Euskirchen).
Ein  kleines  Kloster,  von  dem  Grafen  v.  Wolff-Mettcrnich  hergestellt ­
  und  unterhalten.  Es  wird  von  drei  Schwestern  des  Ordens  der
Dicnstmäqde  Jesu  Christi  bewohnt,  die  sich  ausschließlich  der  Krankenpflege ­
  außerhalb  widmen,  Unterricht  in  Handarbeiten  ertheilen  und  bic
Bewahrung  kleiner  Kinder  der  Armen  übernehmen.
Krankenhaus  zu  Königsberg.
Eine  städtische  Anstalt,  welche  täglich  etwa  130  Kranke  hat  und  eine
Summ-  von  17,000  Thlr.  jährlich  zur  Uul-rh-lluug  -rs°-d-rt.  R-°,-r-
            
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