Full text : Preußisches Landbuch

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10,033  Thlr.  1863  hatte  die  Anstalt  226,311  Thlr.  Vermögen  und
die  Stadt  zahlte  14,000  Thlr.  Zuschuß.
Kranken-Hospital  zu  Diiren.
Von  der  städtischen  Armen-Konnnission  verwaltet.  Die  Zinsen  seines
Vermögens  ergeben  jährlich  etwa  1000  Thlr.  Die  Pflege  ist  den  Elisabethinerinnen
  anvertraut.
Krankenstift  zu  Scheibe  (Glatz).
Im  Jahre  1856  errichtet  und  kirchlich  bestätigt,  sind  diesem  von  der  verw.
Frau  Landgräfin  zu  Fürstenberg,  Charlotte  geb.  Gräfin  v.  Schlabrend
  orf  aufKunzendorf  u.  A.  dotirten  barmherzigen  Institute  die  Rechte  einer
moralischen  Person  mit  der  Maßgabe  beigelegt,  daß  das  gesetzliche  Oberaufsichtsrecht
  des  Staats  über  die  Kranken-Anstalt,  so  wie  die  staatliche ­
  Genehmigung  zu  der  dereinstigen  Jnkorporirung  des  Stifts  in  ein
etwa  im  Dekanat  Glatz  zu  errichtendes  Kloster  und  zur  Uebertragung
der  Krankenpflege  in  dem  Stift  an  eine  andere  Genoffenschaft,  als  die  jetzt
damit  betraute,  vorbehalten  bleibt.
Kranken-  und  Armenhaus  zn  Waltrop  (Recklinghausen).
1857  auf  Kosten  der  Gemeinde  errichtet  und  durch  milde  Beiträge  zur
Aufnahme  von  12  Krankenbetten  nebst  12  Stuben  für  altersschwache
verlassene  Personen  hergestellt.
Kranken-  und  Begräbnißkaffe  zu  NenhaldenSleben,
für  männliche  Dienstboten  und  Arbeitsleute.  Sic  hat  109  Mitglieder,
welche  je  2  Thlr.  Antrittsgeld  und  monatlich  2-j  Sgr.  zahlen.  Bei
Sterbefällen  werden  10  Thlr.,  bei  Krankheiten  pro  Person  und  Woche
1}  Thlr.  gezahlt.  Kapital-Fonds  570  Thlr.
Kranken  und  Pflege-Anstalt  zu  Lindenburg  (Köln),
für  nnheilbare  Irre,  ein  Privat-Jnstitut  von  Aloys  Joseph  Maaßen.
Im  Jahre  1861  wurden  361  Kranke  verpflegt.
Kranken-  und  Siechenhaus  zu  Neusalz,
von  dem  Konttnerzicn-Rath  Krause  in  Berlin  1862  erbaut,  zunächst
für  20  Betten  vollständig  eingerichtet  und  der  Schlesischen  Provinzial-Genossenschaft
  des  Johanniter-Ordens  unter  der  Bedingung  der  Unterhaltung ­
  geschenkt.  Eingeweiht  17.  Oktober  1862.
Kranken-  und  Sterbe-Auflagen  zu  Wald  (Solingen).
Die  Auflage  a)  bei  Klanberg  zählt  530  Mitglieder  und  hat  ein  Vermögen ­
  von  mehr  als  10,000  Thlr.;  b)  bei  Kranen  besteht  aus  600
Mitgliedern  und  besitzt  12765  Thlr.  Vermögen.
Kranken-  und  Sterbekaffe  der  Sächsischen  Kolonie  zu  Berlin.
Eine  Stiftung  von  Bartsch  (s.  d.)  zu  Gunsten  der  unter  Friedrich
Wilhelm  I.  nnd  Friedrich  II.  in  Berlin  eingewanderten,  größtentheils
aus  der  Oberlausitz  stammenden  Sachsen,  meistens  Stuhl-Arbeiter.
Die  Verwaltung  steht  unter  Aufsicht  des  Polizei-Präsidii.
            
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