Full text : Preußisches Landbuch

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Kühnsche  Stiftung  zu  Zeitz.
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Kchnstersche  Stiftung  zu  Düren.
Helene  Künster  (+  1843)  vermachte  den  Armen  der  Pfarrbezirke  der
St.  Anna-  und  St.  Maria-Pfarre  zu  Düren,  der  Pfarre  zu  Derichsweiler, ­
  Lendersdorf,  Gey,  Maubach  und  Creuzau  Legate  im  Werthe
von  10,289  Thlr.  mit  der  Bestimmung  zu  gleichen  Theilen,  daß  die
Pfarrer  die  Revenuen  an  dürftige  Hausarme,  stille  Nothleidende  und
arme  schwächliche  und  kranke  Personen  ihrer  Pfarre  vertheilen,  die  Zinsen ­
  der  den  Armen  legirten  Kapitalien  aber  zur  Bekleidung  armer  Kinder ­
  bei  ihrer  ersten  Kommunion  verwenden  sollten.  Das  der  rc.  Kün-^er
  gehörig  gewesene  Haus  wurde  den  Armen  der  St.  Auna-  und
%!;  Maria-Pfarre  zur  Wohnung  für  arme  alte  Mägde,  welche  in
^uren  gedient  haben,  oder  in  Ermangelung  derselben  für  andere  Armen ­
  der  Pfarreien  überwiesen.  Das  Bermächtniß  erhielt  1845  die
'taatllche  Genehmigung  mit  der  Maßgabe,  daß  das  Kapital-Vermögen
von  den  Armen-Kommiss.onen  verwaltet  und  die  Revenüen  desselben
den  Pfarrern  zur  Bertheilung  von  Spenden,  über  welche  sie  den  betr.
Arnien-Verwaltungen  Rechnung  zp  legen  haben,  überwiesen  werden.
Küpper-  Stiftung.
Eine  Anzahl  von  Freunden  und  Verehrern  des  General-Superintendenten ­
  Dr.  Küpper  (f  1851)  brachte,  ltnt  sein  Andenken  zu  ehren,
eut  Kapital  zusammen,  dessen  Zinsen-Ertrag,  wenn  derselbe  auf  die
lahrliche  Summe  von  25  Thlr.  angewachsen  sein  würde,  zu  einem  oder
mehreren  Stipendien  für  Studirende  der  cvang.  Theologie  auf  der
Universität  Bonn  verwendet  werden  soll.  Die  Verwaltung  des  Stiftungs-Fonds
  ist  dem  Kuratorium  der  Universität  und  die  Verleihung
der  Stipendien  der  evangelisch-theologischen  Fakultät  überwiesen.  1857
belief  sich  das  Kapital  auf  425  Thlr.

v.  KüssowscheS  Armen-Legat,
in  älterer  Zeit  von  der  Frau  Oberst  v.  Mörner  geb.  v.  Oppen  gestiftet ­
  und  1757  auf  dem  damals  v.  K  üssowschen  Rittergute  Klücken
(Pyritzer  Kreis)  eingetragen.  Es  werden  jährlich  am  Charfreitage
15  Thlr.  an  Arme  des  Ritterguics  vertheilt.
            
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