und dürftige christliche Arme beiderlei Geschlechts in Beträgen von
10 Sgr. bis Thlr. am heiligen Abende der Ostern im Beisein
cines Verwandten der Familie vertheilt werden sollen. Die Berwaltnng
Ķâplîalicn, von denen das erstere im Kaufe der Zeit sich um
le Halste vergrößert hat, ift in den Händen der Armen-Deputation.
»cm tal I,„gegangenen Zins-n werden 23 resp. 4 Arme je mil I Thlr.
lm Ganzen Mît 47 Thlr. bedacht.
Ne an der - Haus.
mil 17 3u(i 1850 bcmJBeßräW^c %eanbc,g, «ne
Versammlung sämmtlicher Geistllchen und einer Anzahl von Kaien aus
dem Synodal-Kreise Küstrm, bei Gelegenheit einer Besprechung über
dle innere Mission für die dortige Ephorie ein Rettungshaus für sittlich
verwahrlosete Kinder zu gründen und demselben in Erinnerung an die
Verdienste Nean d ers den Namen Ne and er-Haus beizulegen. Die
hierzu erforderlichen Mittel wurden zusammengebracht und das zu
Groß-Kammin (Kandsberg a. W.) für Knaben neu errichtete, mit 6
Morgen Kand versehene Anstaltsgebäude zu Ende 1851 seiner Be
stimmung übergeben.
Neanderscher Kranken-Verein zu Berlin.
1828 am Geburtstage Neanders mit einem Beitrage des letzteren von
500 Thlr. gestiftet, zum Zweck, armen und kranken Studenten der
Theologie auf der Universität Berlin die durch Krankheit verursachten
Ausgaben zu erleichtern. Der Verein nimmt sich agch derjenigen
Theologie otubitenben an, welche nicht durch Armuth gedrückt sind,
sei ^ durch ^Pflege oder Nachtwachen. 1840 war ein eiserner Bestand
von 2000 Thlr. vorhanden ; 1859 betrug die Einnahme 472, die
Ausgabe .170 Thlr. Mitglied des Vereins ist jeder Student der pro
semester 15 Sgr. beiträgt; außer ihnen betheiligcn sich viele Pro
fessoren der Universität nnd Prediger Berlins als Mitglieder wie
denn anch der König den Verein mit jährlich 50 Thlr. unterstützt.
Neblu n g scheö Legat.
Es besteht in 200 Thlr. und werden die Zinsen zum Neujahr an 21
Haus-Arme der ¡»tobt Weißensee vertheilt.
Neefesche Stiftung.
^ . . Aug. Ferd Nei ff,
Seilermeister (t zu Berlin 1852) vermachte der dortigen Armen-