Full text : Preußisches Landbuch

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Neuschi  ldsches  Legat.
eine  in  Herrnschwende  (Weißensee)  bestehende  Stiftung  aus  dem  Jahre
1811.  Die  Zinsen  von  250  Thlr.  werden  zur  Zahlung  von  Schulgeld ­
  für  arme  Kinder  verwendet.
Nenstädtsches  Stipendium  zu  Brandenburg.
Das  Stipendium  ist  ein  städtisches,  beträgt  40  Thlr.  und  wird  vom
Magistrat  verliehen.
Nenzcller  Schul  Fonds,
bcMcnb  aus  ben  (Sitten  bn  9?en;eae,  n,cW,e  1853
cm  grundherrliches  Areal  von  62,000  Morgen,  darunter  39  000  M
Forsten  hatte  und  an  Pacht-  und  Reinerträgen  der  23  Vorwerke  rc
34,800  Thlr.  lieferte.  Die  Stiftsherrschaft  (eine  Königliche  Standesherrschaft) ­
  ist  durch  Kab.-Ordre  vom  25.  Februar  1817  kirchlichen,
wohlthätigen  und  der  öffentlichen  Erziehung  gewidmeten  Zwecken  überwiesen ­
  und  es  wird  namentlich  ein  Theil  der  Einnahmen  zn  Stipendien ­
  und  Unterstützungen  für  Studirende  verwendet.
Fr.  Nicolai,
Buchhändler  (t  1811)  setzte  3000  Thlr.  aus,  aus  deren  Zinsen  verarmten ­
  Bürgern  der  Stadt  Berlin  kleine  Summen  gegen  Verzinsung
und  durch  Bürgen  zu  bestellende  Sicherheit  darlehnsweise  vorgestreckt
werden  sollen.  Nach  dem  mit  den  Erben  des  Stifters  am  27.  April
1856  vereinbarten  Statut  können  darauf  Personen  in  dem  Alter  von
30—60,  welche  während  3  Jahren  in  Berlin  ein  selbstständiges  Gewerbe ­
  betrieben  und  einen  unbescholtenen  Lebenswandel  geführt  haben,
Anspruch  machen.  Die  Darlehne  werden  in  der  Höhe  von  20—50
àlligt,  und  müssen  mit  den  auf  3;  pCt.  festgesetzten  Zinsen
tn  längstens  3  Jahren  in  monatlichen  Terminen  zurückgezahlt  werden.
Anträge  auf  Bewilligung  von  Darlehnen  werden  bei  dem  Büraer-Rettuttgs-Jnstitut
  angebracht.

Nicolaisches  Stipendium.
von  dem  Diakonus  Nicolai  zu  Königsberg  für  studirende  Söhne  aus
den  Fa  nulten  des  Pupilleuraths  Nicolai,  des  Geh.  Raths  Hessel,
und  Taxators  Oblias,  des  Kriegsraths  und  Intendanten
Ä  m  ..  Meberschlesische  Steinkohlen  Bergbau  Hltlfskasse.
Das  Vermögen  derselben  bestand  1863  in  375,000  Thlr.
.  .  .  Mederschlesischer  Schiffer  WohIthätigkeitS-Berein,
^*^ber  1842  qcMeWißt  nnb  ,nit  be,
ücuiuiitu  Schiffer  und  Schiffer-Wittwen  verwendet.
            
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