Full text: Preußisches Landbuch

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Schöppenmeisters der Altstadt Königsberg, Eberhard, in deren Er 
mangelung für andere verwandte Nachkommen aus dem Rh od eschen 
Geschlecht, die studiren, gestiftet. Die Verleihung hat der Magistrat 
zu Königsberg. 
Maria Anna R h o d i n S, 
geb. de Greifs, Rentnerin zu Limi überwies (1864) der Stadt Kre 
feld zur Errichtung eines allgemeinen städtischen Armen- und Verpfle- 
gungshauses 5000 Thlr., mit Gebäuden im Werthe von 12,000 Thlr. 
Richartzsches Legat. 
Maria Katharina Richartz, Wittwe (+ 1837 zu Salbach) vermachte 
den Armen der Bürgermeisterei Odendahl (Mülheim a. Rh.) 1200 
Thlr. Die Zinsen davon sollen durch den Armen-Vorstand unter Mit 
wirkung des Pfarrers und des Bürgermeisters den Nothleidenden ver 
abreicht werden. 
Rich ter sche Stiftung zu Berlin. 
Karl Friedrich Richter, Rentier zu Berlin (t 1821), bestimmte sein 
Vermögen, im Betrage von 14,600 Thlr., zum Besten armer Kinder. 
Und zwar sollen die Zinsen an elternlose Kinder bürgerlichen Standes, 
oder, wenn diese nicht vorhanden sein sollten, an vaterlose Kinder ge 
dachter Art zu Erziehungszwecken verwendet werden. Der Einzelne 
darf nicht unter 10 und nicht über 25 Thlr. erhalten. Das Kammer 
gericht hat die Verwaltung der Stiftung. 
Rich ter scheS Legat zu Eilenbnrg. 
Kapital 525 Thlr. Die Zinsen werden zur Anschaffung von Beklei 
dung und Feuerungs-Material für fünf bis sechs arme, kranke, alters 
schwache Personen der Stadt Eilenburg verwendet. 
Anton Richter, 
Schneidermeister zu Ncurode (t 1858) hinterließ a) dem Krankenhause 
daselbst 150, b) der katholischen Schulkassc 200, c) der Armenkasse 
200, d) der Waisen-Anstalt 200 Thlr. 
Christian Gottlob Richter, 
Dr. pini. (s 1855) vermachte dem Waisenhause zn Nordhausen 1000, 
dem Gymnasium 1000, der Realschule 500, der Sonntagsschule da 
selbst 500 Thlr. 
Joh. Daniel Ried el, 
Apotheker (f 1843), setzte den verschämten Armen der Stadt Berlin 
2000 Thlr. Gold aus: die Zinsen davon sollen von der Armen- 
Direktion zur Unterstützung jener Armen, besonders alter und kranker, 
verwendet werden. 
Ri e g er sche Stiftung. 
Sie ist für verarmte Breslauer Bürger von dem Papierhändler Rie 
ger begründet.
	        
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