Full text: Preußisches Landbuch

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(t 1857) legirte a) 1000 Thlr., deren Zinsen durch den Magistrat 'zu 
Gleiwitz einer armen in Gleiwitz geborncn und dort lebenden Wittwe 
auf Lebenszeit verabreicht werden sollten; b) 4000 Thlr. für das Ho 
spital in Gleiwitz. 
S a l i g sches Stipendium. 
1626 von den Gevettern Salig für würdige Studirende aus der 
Sa li g scheu Familie und in deren Ermangelung für bedürftige Bürger- 
Söhne der Stadt Burg gestiftet. Die jährlich vom Magistrat zu ver 
theilenden Stipendien betragen an 200 Thlr. 
Joh. Sam. Salin, 
Tuchfabrikant in Görlitz (t 1852), legirte 1000 Thlr. mit der Be 
stimmung, daß von den Zinsen, so weit sie reichen, alljährlich an sei 
nem Sterbetage solche Bürger der Stadt, welche ohne ihre Schuld 
verarmt und unbescholten sind, im höheren Lebensalter stehen, und sonst 
kein regelmäßiges Einkommen aus öffentlichen Kassen erhalten, je einen 
Thaler empfangen sollen. 
Jakob Salingsche Stiftung, 
von dem Banquier Jakob Saling zu Berlin 1864 bei dem dortigen 
Gewerbe-Institut mit 15,000 Thlr. in 4 prozentigen Westpreußischen 
Pfandbriefen gegründet, welche Summe (nach dem Tode des Stifters) 
zu drei Stipeudien à 200 Thlr. diene» soll. Nach der Stiftungs- 
Urkunde vom 21. September 1864 sollen die Stipendien vom Mini 
sterium für Handel rc. an bedürftige, fähige und fleißige, dem Preußi 
schen Staats-Verbande angehörige Schüler des Gewerbe-Instituts, ohne 
Unterschied der Religion, auf 3 Jahre verliehen werden. Ueberschüsse 
sind zur Bildung eines neuen Stipendiums von 200 Thlr. zu kapita- 
lisiren, oder zu außerordentlichen Prämiirungen, namentlich zu Reise- 
Unterstützungen besonders befähigter Schüler des Gewerbe-Instituts zu 
verwenden. 
v. S «lischsches Vermächtniß, 
von Fräulein v. Sa lisch herrührend. Die Zinsen werden mit 16 
Thlr. jährlich an die Hospitalitcn und an die Stadt- und Dorf-Armen 
zu Juliusburg und Rackwitz durch den Magistrat in Juliusburg ver 
theilt. 
Salm-Salm scher Ex-Jesuiten-Fonds. 
Er besteht aus den Einkünften der vormaligen Jesuitengüter des Fürst 
lich Salm-Salmschen Gebietes. 
GeorgaS Sal oin on-Stiftung zu Stendal, 
zur Unterstützung von vier herabgekommenen Bürgern oder Bürger- 
Wittwen mit Brennholz (am 7. Dezember jeden Jahres) bestimmt. 
Kapital 230 Thlr. 
Salvator-Hospital (das neue Haus) zu Wernigerode, 
1534 von Heinrich Horn für 12 arme lahme, blinde Leute aus 
Stolbergschen Landen gestiftet. Eiukaufsgeld 17^ Thlr. Zur Zeit
	        
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