Full text: Preußisches Landbuch

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Der jährliche Ertrag der Unterstützungen für die Verwandten ist auf 
20 Thlr., für kaufuläuuischc Personen auf 60 Thlr. festgesetzt und sie 
dürfen nur aus den Einkünften des Nachlasses genommen werben. Be 
trag des Nachlasses ca. 12,300 Thlr. Die Stiftung erhielt (1843) 
Korporations-Rechte. 
Schnitzler, 
Banquier zu Köln, Geh. Kommcrzienrath (f 1864) leairte der evanq. 
Gemeinde in Köln für die Armen derselben 2000 Thlr. 
Franz Schöbet, 
Guts-Pächter zu Ransern (t 1861), überwies dem Magistrat zu Bres 
lau 100 Thlr. mit der Bestimmung, daß die Zinsen davon alljährlich 
am Sterbetage des Testators an die Aermsten des Dorfes Ransern 
durch das Dorfgericht vertheilt werden sollen. 
Auguste Schöller, 
Rentnerin zu Düsseldorf (s 1864> vermachte u. A. der evang. Ge 
meinde daselbst ein Haus und folgende Kapitalien: für das Kranken 
haus 5000, für das Waisenhaus 5000, für den Armen-Berein 500 
Thlr. Sie legirte ferner der Diakonissen-Anstalt zu Kaiserswerth 5000, 
ber Heil- und Pflege-Anstalt blödsinniger Kinder zu Gladbach 5000 
Thlr., der Rettungs-Anstalt zu Düsselthal 1000 Thlr. rc. 
Schöinannsche Stipendien-Stiftung zu Greifswald. 
Bon Freunden und Berchrcru des Geh. Reg.-Raths und Prof. Dr. 
Schömann begründet, indem sie bei Gelegenheit seines 50jährigcn 
LTenst-Jubiläums (1864) eine Summe Geld (1700 Thlr.) zur Grün 
dung eines Stipendiums für Studirendc der Philologie an der dortigen 
Universität zusammenbrachten. 
v. Ş ch ö II, 
Amtsrath auf Kleinhos, liest in der StadtuTapiau (1857) zum Unter 
richte der, der K'lcinkittdcrbewahr-Anstalt daselbst angehörigcn Kinder, 
so wie zur Unterbringung zweier,Lehrerinnen, ein massives Gebäude 
für ca. 1000 Thlr. aus eigenen Mitteln erbauen. Bal. Kleinkinder- 
bewahr-Anstalt zu Tapiau. 
v. Schön «ich-Amti her Stipendien-Fonds. 
Gestiftet von der Frciin v. Schönaich auS dem Hause Carolath 
Reuthen durch Urkunde d. d. Krossen 18. Mai 1700. Es bestehen 
üu f dieser Stiftung 3 Stipendien à 60 Thlr. für studircnde Theologen 
aus der Universität Breslau; die Kollation hat der Fürst zu Earolath- 
. Beuthen mit Zustimmung der theologisch^ Fakultgt. 
V. Schönaich-Gexsd orfer Sttpeiwicii.Kouds, 
von Franz Frhrn. v. Schönaich gestiftet. Er fundirte ein 
Kapital von 5000 Thlr. » 6 pEf. auf das Gut GerSdorf bei Krossen, 
mich bestimmte von den Zinsen jährlich 120 Thlr. zu zwei Stipendien 
a -.60 Thlr. für zwei in Frankfurt a. O. studirendc Theologen refor- 
Ullrter Konfession. Kollator ist der Senior der v. Schönaich scheu 
Preuß. Landbuch. 40
	        
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